Ärzte Zeitung, 12.10.2012

DRL

Rheumakranke Kinder brauchen Hilfe in der Schule

BONN (eb). Die Deutsche Rheuma-Liga (DRL) will bessere Chancen und Unterstützung für rheumakranke Kinder und Jugendliche.

Ob im Kindergarten, in der Schule oder am Ausbildungsplatz, rheumakranke Kinder sind durch Entzündungsschübe und Gelenkschmerzen oft eingeschränkt.

Ein zweiter Satz Schulbücher, der in der Schule deponiert wird, mehr Zeit beim Schreiben von Klassenarbeiten oder ein Laptop als Schreibhilfe kann rheumakranken Kindern den Alltag erleichtern.

Häufig müssen die Eltern jedoch um solche Nachteilsausgleiche kämpfen, teilt die DRL zum Welt-Rheuma-Tag (12. Oktober) mit (www.rheuma-liga.de).

Eine Schwachstelle sei auch der Übergang vom Kinder- zum Erwachsenen-Rheumatologen. "Hilfreich sind gemeinsame Übergangssprechstunden von Kinder- und Erwachsenen-Rheumatologen.

Solche Programme werden bereits erfolgreich erprobt. Die Krankenkassen müssen sie nur noch anerkennen," wird Professor Erika Gromnica-Ihle, DRL-Präsidentin, in der Mitteilung zitiert.

Lesen Sie dazu auch:
Der Standpunkt: Rheumakinder werden Leute

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Europäische Impfwoche - Same procedure as last year!

Heute starten die Europäischen Impfwochen. Am Beispiel Masern werden beträchtliche Defizite in Deutschland deutlich - und dass es seit Jahren kaum Fortschritte gibt. mehr »

Blick ins Gehirn offenbart beste Therapie-Option

Einige Depressive sprechen besser auf Verhaltenstherapien an, andere auf Antidepressiva. Ein Blick ins Hirn per fMRT zeigt, welcher Ansatz den meisten Erfolg verspricht. mehr »

Milliarden für die Versicherten – Kassen bleiben skeptisch

Erster Aufschlag des neuen Gesundheitsministers: Jens Spahn will gesetzlich Versicherte per Gesetz entlasten. Aus Richtung Kassen und Opposition weht scharfer Gegenwind. mehr »