Prävention

Hirnuntersuchung bei Bundesliga-Profis

Jeder Bundesliga- und Zweitliga-Fußballprofi wird demnächst jährlich auf Hirnverletzungen gescreent.

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Beim Fußball kann es zu Kopfverletzungen kommen.

Beim Fußball kann es zu Kopfverletzungen kommen.

© Michael Flippo / stock.adobe.com (Symbolbild)

FRANKFURT/MAIN. Die Bundesliga-Profis müssen sich von der neuen Saison an auf mögliche Hirnverletzungen untersuchen lassen.

Dies geht aus einem Brief der Medizinischen Kommission des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) an die Klubs hervor, den die „Bild am Sonntag“ veröffentlicht hat. Hintergrund sind die häufiger diskutierten Kopfverletzungen im Sport.

Künftig muss demnach für jeden Erst- und Zweitliga-Profi ein sogenanntes Baseline-Screening im Rahmen der jährlichen Tauglichkeitsuntersuchung durchgeführt werden. Empfohlen wird der Test auch für die Nachwuchsleistungszentren.

Unterschrieben ist der Brief von Nationalmannschaftsarzt Dr. Tim Meyer, der die Kommission leitet, und von DFL-Direktor Andreas Nagel.

„Akute Kopfverletzungen sind eine Gefahr für die Sportler, dafür werden Klubs und Ärzte regelmäßig sensibilisiert“, sagte Nagel der Zeitung. „Mit der verbindlichen Einführung des Baseline-Screening professionalisieren wir den Umgang mit Kopfverletzungen im Fußball weiter und schaffen einen einheitlichen Standard für Bundesliga und 2. Liga.“.

Die Deutsche Fußball Liga (DFL) bestätigte die Einführung der neuen Untersuchung: "Um den Umgang mit Kopfverletzungen künftig weiter zu professionalisieren und die dadurch entstehenden Gefahren für Spieler zu reduzieren, wird ab der kommenden Saison 2019/20 ein sogenanntes Baseline-Screening für die Spieler aller 36 Clubs (...) verbindlich eingeführt." (dpa)

Wir haben den Beitrag aktualisiert am 27.06.2019 um 11:26 Uhr.

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