Ärzte Zeitung, 23.07.2009

Gynäkologen setzen auf HPV-Impfung

BERLIN (ble). Vor der für Montag erwarteten Neubewertung der HPV-Impfung der Ständigen Impfkommission (wir berichteten) hat sich die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) und der Berufsverband der Frauenärzte für die flächendeckende Impfung stark gemacht.

Die Impfung sei die nebenwirkungsärmere Alternative zu operativen Eingriffen am Muttermund, so DGGG-Präsident Rolf Kreienberg. Jedes Jahr erfolgten 140 000 Konisationen zur Behandlung der zervikalen intraepithelialen Neoplasie (CIN). Diese erhöhten aber das Risiko einer Zervixinsuffizienz und Frühgeburtlichkeit.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Jeder dritte Brustkrebs im MRT übersehen

MRT-Bilder helfen, Brustkrebs früh aufzuspüren – doch in vielen Fällen gelingt das nicht. Eine niederländische Studie ergab: Jedes dritte Karzinom ist im MRT übersehen worden. mehr »

Neun Millionen Klinik-Infektionen jährlich

15:41Infektionen in Kliniken und Pflegeheimen sind in Europa ein großes Problem. Jährlich infizieren sich dort rund neun Millionen Bürger, berichtet die EU-Seuchenbehörde. Zwei Gründe sind dafür ausschlaggebend. mehr »

Bangen und Hoffen bei Auslands-Briten

Das Ringen um einen Brexit-Vertrag geht auf die Zielgerade. Doch für EU-Bürger auf der Insel und Auslands-Briten ist es eine Zeit des Wartens. Das macht Großbritannien für qualifizierte Fachkräfte nicht attraktiver, meine unser Blogger Arndt Striegler. mehr »