Ärzte Zeitung, 16.08.2010

Bund zahlt nicht für Impf-Restposten

HAMBURG (dpa). Der Bund wird nicht die Kosten für übrig gebliebenen Impfstoff gegen Schweinegrippe übernehmen. Als Folge dessen wollen die Länder nun die Verantwortung für die Pandemiebekämpfung an den Bund abgeben.

Sie bleiben nach geltender Rechtslage auf Kosten in dreistelliger Millionenhöhe sitzen. Verantwortlich machen sie dafür auch die fachliche Beratung durch das PEI und das RKI.

Lesen Sie dazu auch:
Schweinegrippe: Länder wollen Job des Zahlmeisters loswerden
WHO: Schweinegrippe-Pandemie ist vorbei
Schweinegrippe: Aktuelle Daten und Zahlen

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Intensives Ausdauertraining bremst frühen Parkinson

Sport lohnt sich: Kommen Parkinsonkranke im frühen Stadium regelmäßig ins Schwitzen, bleiben ihre motorischen Fähigkeiten über mindestens ein halbes Jahr hinweg stabil. mehr »

Das erhöht die Organspendebereitschaft

Beauftragte an Kliniken für Transplantationen sollen von allen anderen Aufgaben entbunden werden – das verlangt die Deutsche Stiftung Organtransplantation. Neue Zahlen aus Bayern geben ihr Argumentationshilfe. mehr »

Krebsüberlebende nach Infarkt oft untertherapiert

Patienten mit Herzinfarkt, die eine Krebsdiagnose in ihrer Anamnese stehen haben, erhalten seltener eine leitliniengerechte Therapie. Das wirkt sich auch auf die Mortalität aus. mehr »