Ärzte Zeitung, 15.07.2011

"Pharma an den Katzentisch" sorgt für Zoff

BERLIN (sun). An den Plänen des Bundesgesundheitsministeriums (BMG), die Pharmaindustrie künftig an den Katzentisch zu setzen, hat sich innerhalb der schwarz-gelben Koalition offenbar ein Streit entzündet.

CSU-Politiker Johannes Singhammer war vorgeprescht und hatte die Pläne als "nicht sinnvoll" kritisiert. Entsprechende Vorschläge seien "schubladisiert", sagte er dem "Handelsblatt".

Ob es hier zu Änderungen komme, darüber werde zu einem späteren Zeitpunkt zu reden sein.

Aus Regierungskreisen wurde diese Aussage dementiert. Das Konzeptpapier aus dem BMG liege gerade erst auf dem Tisch. Es könne keine Rede davon sein, dass dieser direkt wieder in einer Schublade lande.

Darin ist unter anderem vorgesehen, dass Vertreter von Arzneimittelherstellern aus Gremien der Zulassungsbehörde BfArM ausgeschlossen werden sollen (wir berichteten).

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Hüpfen und Einbeinstand halten fit

Hüpfen, Treppensteigen oder auf einem Bein Zähneputzen: Mit bewussten, einfachen Übungen können alte Menschen ihre Beweglichkeit erhöhen und die Sturzgefahr senken. mehr »

Gala mit Herz und Verstand

Mit einer festlichen Gala hat Springer Medizin pharmakologische Innovationen und ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet. Die Preisträger vermittelten Hoffnung auf Heilung und auf Hilfe, hieß es am Donnerstagabend. mehr »

Das sind die Gewinner des Galenus-von Pergamon-Preises 2017

Mit dem Galenus-von-Pergamon-Preis, der auch international große Anerkennung findet, wurden erneut Exzellenz in der deutschen pharmakologischen Grundlagenforschung und die Entwicklung innovativer Arzneimittel gekürt. mehr »