Ärzte Zeitung, 09.06.2011

Metke rügt Angstmache des Spitzenverbands

STUTTGART (fst). Baden-Württembergs KV-Chef Dr. Norbert Metke hat Berichte, das Versorgungsgesetz würde Mehrausgaben für Ärzte in Milliardenhöhe nach sich ziehen, als "unlautere Angstmache" bezeichnet.

Metke stößt sich vor allem an der Äußerung von GKV-Vize Johann-Magnus von Stackelberg, das Gesetz sei eine "Gelddruckmaschine für Ärzte".

Metke warf dem GKV-Spitzenverband vor, das Ziel der Versorgungssicherung "torpedieren" zu wollen.

Viele Maßnahmen im Gesetz sollten zudem "aus der Gesamtvergütung der Ärzte bezahlt werden". Nur "in Randbereichen", etwa bei Landärzten, gehe es um höhere Honorare, so Metke.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Viele falsche Vorstellungen, was Krebs verursacht

Stress, Handystrahlen und Trinken aus Plastikflaschen lösen Krebs aus, denken viele fälschlicherweise. Die wahren Risikofaktoren kennt nur jeder Zweite, so eine Studie. mehr »

Höherer Zuschlag für Terminvermittlung

Das Bundeskabinett will sich heute mit dem Terminservice- und Versorgungsgesetz beschäftigen. Am Entwurf wurde vorab noch gebastelt – er enthält wichtige Änderungen. mehr »

Die übersehene Speiseröhren-Entzündung

Lange glaubte man, die eosinophile Ösophagitis komme nur selten vor. Inzwischen zeigt sich: Es gibt immer mehr Patienten mit dieser chronischen Entzündung der Speiseröhre. mehr »