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DKK 2014

Krebsinformation soll ausgebaut werden

Viele Patienten hierzulande tappen im Dunkeln, wenn sie sich über Krebs schlaumachen wollen. Das Problem: Die heutigen Angebote reichen nicht aus. Die Krebshilfe will das nun ändern.

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BERLIN. Krebsexperten halten die Informationsangebote für Patienten in Deutschland für unzureichend. In Kürze soll deswegen eine neue, deutschlandweite Informationsplattform an den Start gehen.

"Bei der Krebsinformation für Patienten gibt es in Deutschland dringlichen Handlungsbedarf", betonte der Präsident der Deutschen Krebshilfe, Fritz Pleitgen, anlässlich der Eröffnung des 31. Deutschen Krebskongresses am Mittwoch in Berlin.

Die existierenden Angebote, allen voran der Krebsinformationsdienst (KID) des Deutschen Krebsforschungszentrums in Heidelberg (DKFZ), reichten nicht aus, um allen rund 480.000 Patienten Genüge zu tun, die in Deutschland pro Jahr neu an Krebs erkranken, sagte er.

Gemeinsam mit der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) will die Krebshilfe deswegen einen neuen, deutschlandweiten Informationsdienst auf die Beine stellen. "Er wird Patienteninformationen auf höchstem medizinischem Niveau bieten", so Pleitgen.

Gedacht ist offenbar eine Informationsplattform, die sich unterschiedlicher, neuer wie alter Medien bedient. Genaueres wollte Pleitgen zum jetzigen Zeitpunkt allerdings noch nicht bekanntgeben. Im Herbst soll das Projekt der Öffentlichkeit offiziell vorgestellt werden. (gvg)

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