Ärzte Zeitung, 25.11.2015

VERAHmobil

Angebot in Baden-Württemberg wird erweitert

STUTTGART. Die Initiative VERAHmobil wird um weitere drei Jahre verlängert, teilen die Vertragspartner mit. Grund für die vorzeitige Verlängerung sei die große Nachfrage.

Zudem werde ab sofort die Auswahl auch um elektro- oder erdgasangetriebene Fahrzeuge erweitert. Derzeit sind nach eigenen Angaben in Baden-Württemberg bereits 440 VERAHmobile im Rahmen des AOK-Hausarztvertrags im Einsatz. Zu Beginn des Jahres feierten die Vertragspartner gerade die Übergabe des 333. Fahrzeuges.

Die gemeinsame Initiative nach § 73b SGB V der Krankenkasse, des Medi Verbunds Baden-Württemberg und des Hausärzteverbandes Baden-Württemberg ist vor etwa zwei Jahren gestartet.

Mittlerweile seien 2255 VERAH in Baden-Württemberg im Einsatz - knapp ein Drittel aller VERAH bundesweit (7155), heißt es. Sie könnten den Hausarzt insbesondere durch die Übernahme von Routine-Hausbesuchen unterstützen, um insbesondere die Versorgung chronisch kranker Patienten zu erleichtern.

Das Mobilitätskonzept biete ihnen speziell gestaltete Kleinwagen, die zu besonders günstigen Konditionen geleast werden könnten, weil die Vertragspartner 300 Euro pro Quartal übernehmen. (mh)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Freizeitsportler gefährden ihre Herzgesundheit mit Doping

Fast jeder sechste Freizeitsportler nimmt inzwischen herzschädigende Arzneimittel zur Verbesserung von Fitness und Körperoptik. Vor allem der Anteil weiblicher User steigt. mehr »

Kassen und Ärzte trennen beim Honorar "Äonen"

Heute beginnen die Verhandlungen von Vertragsärzten und Krankenkassen über das Honorar 2019. Eine schnelle Einigung scheint nicht in Sicht. mehr »

Welche Bakterien mit uns U-Bahn fahren

In der Hongkonger U-Bahn sind morgens andere Keime zu finden als im abendlichen Berufsverkehr. Gefährlicher sind Metro-Linien mit höherem Verkehrsaufkommen aber wohl nicht, wie eine Studie ergeben hat. mehr »