Ärzte Zeitung online, 08.12.2017

Babynahrung

foodwatch moniert zu hohe Arsenbelastung

BERLIN. Die Verbraucherorganisation foodwatch hat nach eigenen Angaben bei einem Labortest von 18 Baby-Lebensmitteln aus Reis in allen untersuchten Proben krebserregendes, anorganisches Arsen nachgewiesen. Einige Produkte seien dabei deutlich stärker belastet als andere. Zwar lasse sich bei Reis eine Arsenbelastung nicht gänzlich vermeiden, die deutlichen Unterschiede zeigen jedoch laut foodwatch, dass die Hersteller die Belastung minimieren könnten. Die Organisation fordert die Anbieter auf, zum Schutze der Babys und Kleinkinder den Arsengehalt auf ein Minimum zu reduzieren. Laut dem Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) gibt es für anorganisches Arsen keine sicheren Aufnahmemengen. (maw)

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