Ärzte Zeitung, 21.02.2011

AOK Plus: E-Card kostet nur, bringt aber nichts

NEU-ISENBURG (eb). In Sachen elektronische Gesundheitskarte (eGK) äußern nun AOK Plus und das Sächsische Gesundheitsministerium ihren Unmut. Wie die "Chemnitzer Morgenpost" meldet, kritisiere die Kasse, dass das Projekt schon viel zu lange dauere, die neue Karte keinen echten Nutzen für die Kasse habe, diese aber 3,5 Millionen Euro koste.

"Die Einführung des Toll-Collect-Systems für die Mauterhebung auf Autobahnen war im Vergleich zur Gesundheitskarte eine flotte Geschichte", so AOK-Plus-Chef Rolf Steinbronn. "Im Moment kann nicht von einem Erfolg gesprochen werden", sagt auch das GesundheitsmMinisterium.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Schwanger werden trotz Krebs

Chronische myeloische Leukämie bedeutet nicht, dass Frauen auf Nachwuchs verzichten müssen: Bei Kinderwunsch kann die Therapie oft ohne erhöhtes Risiko pausieren. mehr »

Freispruch für Sulfonylharnstoffe

Sulfonylharnstoffe begünstigen kardiovaskuläre Ereignisse nicht, offenbart die CAROLINA-Studie. Sie belegt, dass Glimepirid für Herz und Gefäße so sicher ist wie der DPP4-Hemmer Linagliptin. mehr »

Pathologen unter Hitler

Dutzende Pathologen wurden in der Nazi-Zeit entrechtet: Zur Vertreibung und Verfolgung von jenen Medizinern im Nationalsozialismus haben Medizinhistoriker aus Aachen geforscht – und ihre Ergebnisse präsentiert. mehr »