Ärzte Zeitung, 21.02.2011

AOK Plus: E-Card kostet nur, bringt aber nichts

NEU-ISENBURG (eb). In Sachen elektronische Gesundheitskarte (eGK) äußern nun AOK Plus und das Sächsische Gesundheitsministerium ihren Unmut. Wie die "Chemnitzer Morgenpost" meldet, kritisiere die Kasse, dass das Projekt schon viel zu lange dauere, die neue Karte keinen echten Nutzen für die Kasse habe, diese aber 3,5 Millionen Euro koste.

"Die Einführung des Toll-Collect-Systems für die Mauterhebung auf Autobahnen war im Vergleich zur Gesundheitskarte eine flotte Geschichte", so AOK-Plus-Chef Rolf Steinbronn. "Im Moment kann nicht von einem Erfolg gesprochen werden", sagt auch das GesundheitsmMinisterium.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

7 Forderungen für mehr Patientensicherheit

Mehr Engagement der Krankenhaus- und Pflegeheimleitungen für die Patientensicherheit hat das Aktionsbündnis Patientensicherheit (APS) eingefordert. mehr »

Sind Light-Getränke nützlich oder schädlich fürs Herz?

Light-Getränke sind in Verruf gekommen, dick zu machen und Diabetes zu fördern. US-Experten nehmen Stellung zur Herzgesundheit von zuckerfreien Drinks - und differenzieren. mehr »

EU-Bürger im Brexit-England nur noch "Second Class"

Jetzt geht der Brexit offenbar in seine fiese Phase: Wer als EU-Bürger auf der Insel bleiben will, soll es nicht leicht haben, meint das britische Innenministerium. Was heißt das? mehr »