Ärzte Zeitung online, 24.01.2018

Datenklau

Gesundheit gerät stärker ins Visier Cyberkrimineller

MOUNTAIN VIEW. Die Gesundheitsdienstleister weltweit werden immer öfter zum Ziel Cyberkrimineller. Wie aus dem jüngst veröffentlichten "Internet Security Threat Report" des US-IT-Dienstleisters Semantec hervorgeht verzeichneten die Gesundheitsdienstleister 2016 pro E-Mail mit Malware je 204 E-Mails – 2015 habe das Verhältnis bei 1:396 gelegen.

 Gesundheitsbezogene Websites nutzten Cyberkriminelle 2016 in 5,7 Prozent der Fälle, um Malware einzubauen – 2015 betrug der Anteil nur 1,9 Prozent. Am gefährlichsten waren für Verbraucher laut Studie technologiebezogene Websites, auf die 20,7 Prozent aller Malware-Aktivitäten abzielten. 6,8 Prozent aller geklauten Daten hätten sich 2016 auf persönliche Gesundheitsdaten bezogen. (maw)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Infarktgefahr durch schnellen Anstieg von Stickoxiden

Hohe Stickoxidkonzentrationen in der Umgebungsluft können auch das Herzinfarktrisiko erhöhen. Aber auch ein schneller NO-Anstieg scheint gefährlich zu sein. mehr »

Liebe überwindet geistige Behinderung

Eine Anlaufstelle in Mainz kümmert sich, wenn Menschen mit geistiger Behinderung wegen unerfüllter Sehnsucht nach Lust und Liebe das Herz schwer ist. Anfragen kommen aus ganz Deutschland. Trotzdem droht die Schließung. mehr »

Putzen schadet der Lunge ähnlich wie Rauchen

Schlechte Nachrichten für Sauberkeitsfans: Wer regelmäßig Reinigungsmittel benutzt, schadet seiner Lunge so, als ob man jahrelang raucht. Diesen Effekt fanden Forscher aber nur bei Frauen – doch sie haben dafür eine Erklärung. mehr »