Ärzte Zeitung online, 05.05.2017

Medizinstudierende

Hartmannbund schreibt neues Stipendium aus

BERLIN. Der Hartmannbund schreibt ein neues Stipendium aus, das künftig jährlich an je eine Medizinstudentin und einen Medizinstudenten vergeben werden soll. Die Stipendiaten erhalten ein Jahr lang monatlich 250 Euro.

Vergeben wird das Stipendium von der Friedrich-Thieding-Stiftung des Hartmannbundes, die Forschung, Lehre und Erwachsenenbildung auf allen Gebieten des Gesundheitswesens fördert. Voraussetzung sind besonders gute Studienleistungen und ein nachweisbar berufspolitisches oder sozialpolitisches Engagement während des Studiums.

Die Stipendiaten verpflichten sich, an der berufspolitischen Seminarreihe der Friedrich-Thieding-Stiftung in Berlin teilzunehmen. Die von der Ärztekammer Berlin zertifizierte Fortbildungsreihe erstreckt sich über drei Wochenenden, die thematisch auf- einander aufbauen. Im Laufe des Seminars werden die Teilnehmer mit den Grundlagen der Sozial- und Gesundheitspolitik vertraut gemacht. Aktuelle sozial- und gesundheitspolitische Themen werden von erfahrenen Experten präsentiert. Außerdem sind die Stipendiaten dazu angehalten, einen aktuellen Bericht über berufspolitisches- oder sozialpolitisches Engagement in Publikationen des Hartmannbundes zu veröffentlichen.

Bewerbungsschluss ist der 30. Juni 2017. Die Bewerbung sollte einen formlosen Antrag mit Motivationsschreiben, Kopien von Studienzeugnissen, Bescheinigungen, Empfehlungen, den Nachweis über berufspolitisches- oder sozialpolitisches Engagement und aktuelle Studienbescheinigungen enthalten. (aze)

Weitere Informationen:

www.hartmannbund.de/stipendium

Topics
Schlagworte
Junge Ärzte (1086)
Organisationen
Hartmannbund (765)
ÄK Berlin (273)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Mehr Handhygiene in der Kita – weniger Atemwegsinfekte

Handhygieneprogramme in Kitas, bei denen Desinfektionsmittel eingesetzt werden, tragen offenbar dazu bei, Atemwegsinfektionen bei unter Dreijährigen deutlich zu verringern. mehr »

Tipps zur COPD-Diagnostik

Viele COPD-Patienten werden als solche gar nicht erkannt, bei anderen wird die Diagnose vorschnell gefällt. Anlässlich des heutigen Welt-COPD-Tags erinnern wir an die neuen deutschen Leitlinien und grundlegende Änderungen. mehr »

Medikationspläne oft nicht genutzt

Medikationspläne – zumindest frei erstellte – verbessern die Arzneimittel-Therapiesicherheit wohl nicht wie erhofft. Das legt nun eine Studie der Uni Greifswald nahe. mehr »
Serie: Wegweiser Weiterbildung