Ärzte Zeitung online, 31.05.2017

Analyse

Deutlicher Rückgang bei Existenzgründungen

FRANKFURT/MAIN. Die Zahl der Existenzgründer in Deutschland ist im vergangenen Jahr mit 672.000 Personen im Vergleich zu 2015 um 91.000 Personen zurückgegangen. Die Gründerquote fiel damit von 1,5 auf 1,3 Prozent, wie aus dem am Montag veröffentlichten KfW-Gründungsmonitor 2017, der jährlichen repräsentativen Analyse des Gründergeschehens.

Somit kamen auf 10.000 Personen im Alter von 18 bis 64 Jahren 130 Existenzgründer. 2016 entfielen wie im Vorjahr 29 Prozent der Gründungen auf den Bereich der Persönlichen Dienstleistungen, zu denen Pflegedienste, Praxen, Physiotherapiepraxen etc. zählen.

Zahlen für das Gesundheitswesen sind nicht separat ausgewiesen. Die Wirtschaftlichen Dienstleistungen führten beim Gründungsgeschehen 2016 mit 34 Prozent. (maw)

Topics
Schlagworte
Junge Ärzte (991)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Wenn Komplementärmedizin für Krebskranke tödlich wird

Krebspatienten, die zusätzlich unbewiesene Heilverfahren nutzen, verschlechtern wohl ihre Überlebenschance. Die Erklärung ist nicht in der Komplementärmedizin selbst zu suchen. mehr »

KBV kämpft um Autonomie der Ärzte

Die im TSVG enthaltenen verpflichtenden Mindestsprechzeiten sind der KBV nach wie vor ein Dorn im Auge. Der Vorstand fordert nun die Regierung auf, diesen Passus zu streichen. Und das ist nicht der einzige Änderungsvorschlag. mehr »

Kurskorrektur in der Alzheimerforschung?

Offenbar entzieht sich das Gehirn bei Morbus Alzheimer dem Immunsystem. Checkpoint-Hemmer aus der Krebstherapie könnten dies verhindern. Bei Mäusen klappt das schon. mehr »
Serie: Wegweiser Weiterbildung