Ärzte Zeitung, 04.03.2016

Klinikum Nordfriesland soll einen Standort aufgeben

HUSUM. Das Klinikum Nordfriesland soll sich von einem seiner drei Festlandstandorte trennen. Dies empfiehlt ein vom Kreis beauftragtes Gutachten, das am Montag den Einwohnern vorgestellt wird. Mit dem Verzicht auf die Klinik in Tönning würde der Kreis rund 800.000 Euro im Jahr einsparen, ohne die Versorgung nennenswert zu beeinträchtigen. An den Standorten in Husum und Niebüll sind Veränderungen geplant. Für Niebüll will der Kreis einen Sicherstellungszuschlag aushandeln, weil das Haus nicht wirtschaftlich zu betreiben ist. Ein entsprechender Antrag liegt bereits seit zwei Jahren vor. Eine weitere Variante wäre der Verzicht auf der drei Standorte zugunsten eines neuen Zentralkrankenhauses in Bredstedt, das für alle Einwohner des Kreises gut erreichbar wäre. (di)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Parodontitis als Risikofaktor für Krebs?

Ist eine Zahnbettentzündung ein Risikofaktor für bestimmte Krebsarten? Innerhalb einer großen Gruppe Frauen in der Menopause haben Forscher deutliche Zusammenhänge gefunden. mehr »

Zwischen Trauer und Krankenversorgung

19:10Spanien steht unter Terror-Schock: Nach den Attacken in Barcelona und im Badeort Cambrils wurden die Verletzten in 15 Krankenhäusern in Barcelona und Tarragona behandelt. Die „Ärzte Zeitung“ berichtet fortlaufend über die Situation vor Ort. mehr »

3-D-Druck ersetzt Gips-Zahnabdrücke

Die 3-D-Technologie hat längst Einzug in die Medizin gehalten. In München gibt es eine volldigitale Kieferorthopädie-Praxis. Vom Scan bis zum 3-D-Druck des Zahnmodells läuft alles digital. mehr »