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Patientenarmbänder - der effiziente Schutzpatron

Sie kosten nur wenige Cent und schaffen ein Maximum an Sicherheit für Personal und Patienten: Patientenarmbänder. In den Regio Kliniken sind sie jetzt Standard.

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Patientenarmbänder in den Regio Kliniken: Über den Barcode kommen Ärzte und Pfleger schnell an die wichtigen Informationen.

Patientenarmbänder in den Regio Kliniken: Über den Barcode kommen Ärzte und Pfleger schnell an die wichtigen Informationen.

© Regio Kliniken

UETERSEN (di). Vom Patientenarmband bis zum Team-Time-out: Patientensicherheit muss nicht teuer sein - oft sind es kleine Schritte mit großer Wirkung, die für Patientensicherheit sorgen.

Eine Maßnahme hat sich auf Geburtsstationen längst bewährt: das Patientenarmband.

Die Regio Kliniken haben das Armband an ihren drei Standorten nördlich von Hamburg nun für alle Patienten eingeführt - unabhängig von Alter oder Station.

Das weiße Band mit blauem Aufdruck enthält neben dem Kliniklogo den Patientennamen, dessen Geburtsdatum, die Station und einen Barcode mit verschlüsselten Informationen aus der Krankenakte für das Fachpersonal.

Armband soll vor Verwechslungen schützen

Das Armband soll es dem Personal insbesondere bei desorientierten oder narkotisierten Patienten erleichtern, sie zu identifizieren und so vor Verwechslungen zu schützen.

Das Armband kostet nach Angaben der Klinik nur wenige Cent, auch der Barcode ist technisch nicht anspruchsvoll.

"Mit einem vergleichsweise geringen Aufwand schaffen wir ein Maximum an Sicherheit für Patienten und Personal", erklärt der ärztliche Direktor Dr. Thorsten Wygold die Entscheidung.

Weitere Maßnahmen, die die Regio Kliniken zur Patientensicherheit unternehmen:

Team-Time-out: Unmittelbar vor der Operation hält die gesamte Mannschaft kurz inne und überprüft vor dem ersten Schnitt noch einmal die Identität des Patienten und die Art des Eingriffs.

Hygiene: Spender mit Mitteln für die Händedesinfektion finden sich an den Eingängen der Gebäude, an den Eingängen der Stationen und in den Krankenzimmern. Die Einhaltung der Hygieneregeln in den Kliniken überwacht eine 15-köpfige Hygienekommission.

Morbiditätskonferenz: Sie analysiert Behandlungsfälle, die nicht routinemäßig abgelaufen sind. Ohne Ansehen der Person wird nach Gründen für Komplikationen gesucht und in Empfehlungen zur Fehlervermeidung umgesetzt.

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