Ärzte Zeitung, 20.01.2010

GlaxoSmithKline will Malariaforschung fördern

LONDON (eb). Das britische Pharma-Unternehmen GlaxoSmithKline (GSK) will die Daten zu etwa 13 500 molekularen Strukturen veröffentlichen. Die Stoffe werden von eigenen Forschern für potenziell geeignet für die Entwicklung von Arzneimitteln gegen Malaria gehalten. Das hat GSK am Mittwoch bekannt gegeben.

GSK wolle mit dieser Maßnahme die stockende Entwicklung von Medikamenten gegen Malaria in Schwung bringen. GSK arbeitet seit Jahren an einem Impfstoff gegen Malaria.

GSK sieht diesen Schritt nach eigenen Angaben als Teil einer "Strategie der offenen Innovation" für die Entwicklung neuer Medikamente für Menschen in den ärmsten Ländern der Welt. "Wir wollen eine Firma sein, die sich in wahrhaft partnerschaftlicher Weise mit den gesundheitlichen Herausforderungen in den ärmsten Ländern der Welt befasst", sagte Andrew Witty, Chief Executive Officer von GlaxoSmithKline.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Für eine Welt ohne Typ-1-Diabetes

Ein hohes Risiko für Typ-1-Diabetes im Kindesalter erkennen und die Krankheit verhindern, ist das Ziel von Wissenschaftlern. Eine provokante PR-Aktion wirbt für ihre Arbeit. mehr »

Grippe-Impfsaison noch lange nicht vorbei!

Kein Land Europas erreicht die Influenza-Impfziele der WHO. Jetzt vor der Grippewelle appellieren Experten daher an Ärzte, noch möglichst viele Patienten zu schützen. mehr »

Wenn Insulin zum fetten Problem wird

Schon leicht erhöhte Insulinspiegel können offenbar Adipositas sehr stark fördern. Forscher haben sich den Zusammenhang angeschaut und empfehlen Intervallfasten – mit einer Einschränkung. mehr »