Ärzte Zeitung online, 23.12.2014

PKV

Warnung vor windigen Datendieben

Der Verband der privaten Krankenversicherer warnt vor Anrufern, die angeblich im Namen des Verbandes zum Telefonhörer greifen und privat Versicherte nach persönlichen Daten fragen.

KÖLN. Wenn Verbraucher einen Anruf von Mitarbeitern des Verbands der privaten Krankenversicherung (PKV) bekommen, sollten sie hellhörig werden.

"Derzeit rufen windige Geschäftsleute unerwünscht bei Bürgerinnen und Bürgern an, um sich personenbezogene Daten zu erschleichen", warnt der Direktor des PKV-Verbands Dr. Volker Leienbach.

Sie würden sich fälschlicherweise als Mitarbeiter des Verbands ausgeben oder ähnlich klingende Namen nutzen.

Leienbach vermutet, dass die Anrufer die Daten für den Adresshandel oder für Verkaufsgespräche zweckentfremden. Die Verbandsmitarbeiter würden selbstverständlich keine vertriebsorientierten Telefongespräche führen, betont er.

Der PKV-Verband hat die Datenschutzbehörden eingeschaltet und die Bundesnetzagentur informiert, damit sie den Rufnummernmissbrauch verfolgen kann.

Leienbach rät Betroffenen, sich Namen und Telefonnummer des Anrufers zu notieren und einen Strafantrag bei der Polizei zu stellen. (iss)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Prostatakrebs bei jungen Männern immer früher entdeckt

Im Vergleich zu den 1990er Jahren wird heute das Prostatakarzinom bei Männern unter 50 Jahren bereits in früheren Stadien diagnostiziert. Darauf deuten Studienergebnisse hin. mehr »

Wie man trotz Plätzchen den Kilos trotzt

Ein Lebkuchen hier, ein Dominostein da und dann noch die fette Weihnachtsgans. Britische Forscher geben studiengeprüfte Tipps gegen den üblichen Gewichtszuwachs an den Feiertagen. mehr »

Pfunde weg, Diabetes weg

Starke Gewichtsreduktion ohne Adipositas-Chirurgie: Das britische „Counterweight-Plus“-Programm bietet Patienten eine Option, die auch in Hausarztpraxen funktioniert. mehr »