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Kommentar – Gesundheitsprävention und Zuckersteuer

Der Druck wächst

Wolfgang van den BerghVon Wolfgang van den Bergh Veröffentlicht:

weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit hat die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) in Sachen Zuckersteuer vom Deutschen Ärztetag Rückendeckung bekommen. Darüber hinaus forderten die Delegierten in Erfurt fast zeitgleich mit der Frühjahrstagung der Diabetes Gesellschaft vergangene Woche in Berlin eine klare Kennzeichnungspflicht für Lebensmittel.

Damit schlägt sich der Ärztetag neben vielen Fachgesellschaften nun ebenfalls auf die Seite der DDG und unterstützt den gesundheitspolitischen Kurs der Weltgesundheitsorganisation. Eingebunden werden sollen die Forderungen in eine nationale Diabetes-Strategie auf der Grundlage eines "Policy-Mix".

Eine Strategie haben Union und SPD in ihrem Koalitionsvertrag vollmundig versprochen. Nun wächst der Druck auf die Regierungsparteien. Eine klare Absage an den Eiertanz und die Blockadehaltung einzelner Mitglieder in beiden großen Parteien.

Lesen Sie dazu auch: Appell beim Ärztetag: Mehr Wert auf Gesundheitsprävention legen!

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Kommentare
Kurt Göpel 16.05.201808:32 Uhr

Zuckersteuer

Die Zuckersteuer ist doch nur wieder eine Maßnahme dem Bürger das Geld aus der Tasche zu ziehen. Oder glauben Sie ernsthaft, die Einnahmen kämen der Prävention zu gute? siehe Tabaksteuer, Branntweinsteuer, Sektsteuer etc.

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