Öffentlicher Gesundheitsdienst

Thema beim HSK: Gesundheitsamt als Public-Health-Agentur?

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Debattieren über den ÖGD: Dr. Ellen Lundershausen, Dr. Ute Teichert und Falko Liecke (CDU) (v.l.n.r.)

Debattieren über den ÖGD: Dr. Ellen Lundershausen, Dr. Ute Teichert und Falko Liecke (CDU) (v.l.n.r.)

© Screenshot / Livestream BÄK | BVÖGD | Abdulhamid Hosbas / AA / picture alliance

Corona hat den Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) quasi über Nacht ins nationale Rampenlicht gestellt. Meldewesen, Ausbruchsuntersuchungen, Erfassung von Kontaktpersonen – Stichworte, die seither mit der Arbeit der knapp 380 Gesundheitsämter assoziiert werden.

Übersehen wird bisweilen, dass das Portfolio weit vielfältiger ist. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung betont, Gesundheitsämter seien „prädisponiert als Akteur der Gesundheitsförderung vor Ort“. Außer Infektionsschutz oblägen ihnen Aufgaben wie Schuleingangs- und Reihenuntersuchungen, Impfangebote, Beratung zu Kindergesundheit oder Suchtprävention. Jedoch werde der ÖGD diesem Potenzial oft nicht gerecht, auch wegen des langjährigen Personalabbaus .

Wie sich der ÖGD hin zu einer Agentur für Public-Health – bei auskömmlicher Finanzierung und genügend Personal – fortentwickeln lässt, darüber diskutieren beim Hauptstadtkongress: Dr. Ute Teichert, Vorsitzende des Bundesverbands der Ärztinnen und Ärzte des öffentlichen Gesundheitsdienstes, Falko Liecke (CDU), seit 2011 Vize-Bezirksbürgermeister und Stadtrat für Jugend und Gesundheit in Berlin-Neukölln, und BÄK-Vize Dr. Ellen Lundershausen.

Auf der sprichwörtlichen grünen Wiese sollen sie skizzieren, wie die Zukunft der Gesundheitsämter aussehen könnte. Denn eines darf nicht passieren: dass der ÖDG nach der Pandemie aus dem Rampenlicht verschwindet. Getreu dem Motto „aus dem Auge – aus dem Sinn“. (hom)

Livestream: Mittwoch, 16. Juni 2021, 16.30 – 18.00 Uhr

Infos & Anmeldung unter: www.hauptstadtkongress.de

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