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Ausgezeichnet

Theodor-Frerichs-Preis für Forschung zu Transplantationen

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PD Robert Zeiser (re.) aus Freiburg freut sich über den Theodor-Frerichs-Preis aus den Händen von Kongress-Präsident Professor Hendrik Lehnert.

PD Robert Zeiser (re.) aus Freiburg freut sich über den Theodor-Frerichs-Preis aus den Händen von Kongress-Präsident Professor Hendrik Lehnert.

© sbra

WIESBADEN (eb). Für seine Forschungsleistung in der Transplantationsmedizin ist Privatdozent Robert Zeiser vom Universitätsklinikum Freiburg mit dem Theodor-Frerichs-Preis 2011 ausgezeichnet worden. Der DGIM-Preis ist mit 30.000 Euro dotiert.

Nach einer allogenen Stammzelltransplantation bei Leukämie greifen oft Spender-Stammzellen das gesunde Gewebe des Empfängers an, es kommt zur Graft-versus-Host-Krankheit (GvHD).

Bei manchen Patienten verläuft diese Reaktion lebensbedrohlich. Besonders gefährdet sind Patienten, die vor der Transplantation bestrahlt wurden.

Zeiser hat entdeckt, dass das Gewebe nach Bestrahlung Adenosintriphosphat (ATP) freisetzt. Dies verschlechtert die GvHD.

Im Tiermodell gelang es Zeiser und seinen Kollegen, die schädliche Wirkung von ATP zu verhindern: Indem man den Empfänger für ATP blockiert, wird ATP unwirksam gemacht. Zudem verbessert die ATP-spaltende Apyrase die Überlebenschancen.

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