Welt-Asthma-Tag

Allergie: Forscher warnt vor neuen Pflanzen

Veröffentlicht:

BERLIN. Vor dem Welt-Asthma-Tag am 2. Mai warnt Professor Torsten Zuberbier vor dem unbewussten Einschleppen neuer Problem-Pflanzen. "Ein Trend in Gartenmärkten ist zum Beispiel die Japanische Zeder, eines der Hauptallergene in Japan", sagte der Leiter des Allergie-Centrums der Berliner Charité der Deutschen Presse-Agentur. "Olivenbäume stehen in jedem Café - eines der Hauptallergene in Südeuropa."

Der Wissenschaftler appellierte, es sei dringend mehr Forschung nötig, um solche Trends erkennen und bei Allergikern auch testen zu können. "Das wird leider immer noch bagatellisiert", so Zuberbier. Zulassungen für Hauttests seien kompliziert: "Man kann Menschen in Deutschland noch nicht einmal auf ihre Reaktion auf Olivenpollen testen", sagte Zuberbier.

Rund 15 Prozent der Deutschen leiden nach Daten des RKI an Heuschnupfen, knapp neun Prozent an Asthma bronchiale. (dpa)

Mehr zum Thema

Quartalswechsel

Der Juli bringt diese Neuerungen für Ärzte und Praxen

Hereditäres Angioödem

Wie HAE in den Griff zu kriegen ist

Das könnte Sie auch interessieren
Probeentnahme für einen Corona-Test: In den USA sind im ersten Jahr der Coronaimpfung knapp 14 Prozent der komplett geimpften Krebskranken an COVID erkrankt, aber nur 5 Prozent der geimpften Patienten ohne Krebs. (Symbolbild mit Fotomodellen)

© Pekic / Getty Images / iStock

Viele Durchbruchsinfektionen

COVID-19 bleibt auch für geimpfte Krebspatienten gefährlich

Kommentare
Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden »Kostenlos registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Krankschreibungen wegen Corona haben zuletzt deutlich zugenommen, so eine aktuelle Analyse der BARMER.

© Goldmann/picture alliance

Pandemie

BARMER verzeichnet steilen Anstieg bei Corona-AU