Allergien durch Klebstoff für künstliche Nägel

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GÖTTINGEN (eb). Vor unangenehmen Kontaktallergien durch die Kleber von künstlichen Nägeln weist der Göttinger Hautarzt Professor Thomas Fuchs hin (Akt Dermatol 33, 2007, 354). Die Symptome sind Bläschenbildung und Juckreiz.

Die Kleber für künstliche Nägel bestehen häufig aus Methacrylaten. Bei der Aushärtung dieser Substanzen entstehen Dämpfe, die eine allergische Reaktion der Haut an Händen und Fingern auslösen können. Acrylmonomere sind als bedeutende Auslöser für Kontaktallergien und allergisch bedingte Berufskrankheiten bei Orthopäden, Zahnärzten, Zahntechnikern und Krankenschwestern anerkannt.

Die wichtigste Maßnahme der Therapie von Patienten mit Kontaktallergien sei bekanntlich die Allergenvermeidung, erinnert Fuchs. Das Gute für die Patientinnen mit Kontaktallergien gegen Methacrylat-Kleber: "Es gibt auch Acrylat-freie Gels, um die Nägel zu befestigen", so Fuchs.

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