Alternativen für Langzeittherapie bei Reflux

KONSTANZ (hsr). Für die Langzeittherapie bei gastroösophagealer Refluxkrankheit (GERD) sind die beiden Protonenpumpenhemmer (PPI) Pantoprazol und Esomeprazol - jeweils in der Dosierung von täglich 20 mg - ähnlich effektiv.

Veröffentlicht:

Das ist jetzt in einer großangelegten, doppelblinden Studie bestätigt worden, wie das Konstanzer Unternehmen Altana mitteilt.

In die Studie wurden 1450 Patienten mit GERD der Stadien A bis D aufgenommen, also Patienten mit endoskopisch gesicherten Läsionen. Sie wurden zunächst vier bis acht Wochen lang mit täglich 40 mg Pantoprazol (von dem Unternehmen angeboten als Pantozol®) behandelt.

Bei 91 Prozent von ihnen heilte die Erkrankung komplett aus. Zur Erhaltungstherapie nahmen diese Studienteilnehmer dann täglich 20 mg Pantoprazol oder 20 mg Esomeprazol ein.

Nach sechs Monaten Behandlung waren die Remissionsraten in beiden Therapie-Gruppen ähnlich: Mit Pantoprazol lag sie bei 92 und mit Esomeprazol bei 93 Prozent (Gastroenterology 128, 4 Suppl. 2, 2005, A 525).

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Metaanalyse

Erhöht Reflux auch das Risiko für Larynxtumoren?

Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Abb. 1: Potenzielle Schäden durch eine Influenza-Infektion an verschiedenen Organsystemen

© Springer Medizin Verlag

Impfen und Herzgesundheit

Mehr als nur Grippeschutz: Warum die Influenza-Impfung bei Menschen mit kardiovaskulären Erkrankungen so wichtig ist

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Sanofi-Aventis Deutschland GmbH, Frankfurt a. M.
Abb. 1: Rückgang der generalisierten tonisch-klonischen Anfälle unter Cannabidiol + Clobazam

© Springer Medizin Verlag , modifiziert nach [1]

Real-World-Daten aus Deutschland zum Lennox-Gastaut- und Dravet-Syndrom

Cannabidiol in der klinischen Praxis: vergleichbare Wirksamkeit bei Kindern und Erwachsenen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Jazz Pharmaceuticals Germany GmbH, München
Abb. 1: Daten zur lipidologischen Versorgung von Patientinnen und Patienten mit hohem kardiovaskulärem Risiko aus der VESALIUS-REAL-Studie

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [7]

Kardiovaskuläre Prävention

Frühe Risikoidentifikation und konsequentes Lipidmanagement

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Amgen GmbH, München
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Off-Label-Use möglich

Long-COVID-Therapie: So schätzt Hausarzt Maibaum den G-BA-Beschluss ein

Lesetipps
Ei Spiegelei in einer Pfanne

© Kevsan / stock.adobe.com

Gastbeitrag

Sind Eier wirklich so gefährlich für Herz und Gefäße?