Direkt zum Inhaltsbereich

Kriminalität

Anrufer wollen Geld für angebliche COVID-19-Therapien bei Angehörigen

Veröffentlicht:
Beängstigender Anruf. Mit der Sorge um angeblich COVID-19-kranke Angehörige versuchen Betrüger, an Geld zu kommen. (Symbolbild mit Fotomodell)

Beängstigender Anruf. Mit der Sorge um angeblich COVID-19-kranke Angehörige versuchen Betrüger, an Geld zu kommen. (Symbolbild mit Fotomodell)

© CC-IMAGES / stock.adobe.com

Dresden. In Sachsen sind mehrere Fälle bekanntgeworden, bei denen Anrufer Geld für angebliche Behandlungen von Corona-Erkrankungen verlangen. Die Dresdner Polizei berichtete am Sonntag von drei Fällen, die sich allein am Freitag in Dresden ereignet hätten.

Bei einer 90 Jahre alten Frau habe ein Unbekannter angerufen und ihr mitgeteilt, dass ihre Tochter mit schwerer Corona-Erkrankung im Krankenhaus liege. Für dringend benötigte Medikamente solle sie 20.000 Euro zahlen. Ersatzweise nehme man auch Schmuck oder andere Wertgegenstände an. Die Frau habe zu verstehen gegeben, dass sie sofort nur 3500 Euro zur Verfügung habe. Diesen Geldbetrag habe sie einem unbekannten Abholer gegeben. Als sie anschließend mit ihrer Tochter telefoniert habe, sei der Betrug erkannt worden.

Bei einer 84 Jahre alten Frau habe ein Anrufer vorgegeben, dass ihr Sohn mit schwerer Corona-Erkrankung im Krankenhaus liege. Für dringend benötigte Medikamente solle sie 27.000 Euro zahlen. Die Frau habe sich auf die Sache nicht eingelassen, das Gespräch beendet und den Fall bei der Polizei angezeigt.

Einer 93 Jahre alten Frau sei am Telefon gesagt worden, dass ihre Tochter mit schwerer Corona-Erkrankung im Krankenhaus liege. Sie solle für dringend benötigte Medikamente 27.000 Euro zahlen. Die Frau gab an, dass sie sofort nur 4000 Euro zur Verfügung habe. Schließlich habe der Anrufer diesen Geldbetrag abholen wollen, aber auch nach anderen Wertgegenständen oder Schmuck gefragt. Die Rentnerin habe zwischenzeitlich ihren Enkel kontaktiert, der sofort zu ihr gekommen sei. Zu einer Geldübergabe sei es in diesem Fall nicht gekommen. (sve)

Schlagworte:
Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Mit Daten von 4,2 Millionen Menschen

US-Analyse: COVID-19 verdoppelt Risiko für chronische Rhinosinusitis

Berufsobergericht für Heilberufe Berlin

Urteil: Kein Maulkorb für Ärzte wegen Äußerungen zu COVID-Pandemie

Juli-Sitzung des CHMP

Acht Pharma-Innovationen auf der Zielgeraden zur EU-Zulassung

Das könnte Sie auch interessieren
Neue Empfehlung zu HWI und Zystitis

© EAU

Ergänzung EAU-Leitlinie 2026

Neue Empfehlung zu HWI und Zystitis

Anzeige | MIP Pharma GmbH
Therapie bei unkomplizierter Zystitis

© Dr_Microbe | Adobe Stock

Evidenz, Resistenz & Wirksamkeit

Therapie bei unkomplizierter Zystitis

Anzeige | MIP Pharma GmbH
Chronisch rezidivierende Vulvovaginalmykosen

© Domepitipat | iStock

Lebensqualität zurückgewinnen

Chronisch rezidivierende Vulvovaginalmykosen

Anzeige | Bayer Vital GmbH
Thailandpilz, Tierkontakt & Nagelpilz

© Iuliia Petrovskaia | iStock

Dermatophyten-Infektionen

Thailandpilz, Tierkontakt & Nagelpilz

Anzeige | Bayer Vital GmbH
Welche Rolle spielen Biofilme bei Therapieversagen und Rückfällen?

© robertprzybysz | iStock

Persistierende Onychomykosen

Welche Rolle spielen Biofilme bei Therapieversagen und Rückfällen?

Anzeige | Bayer Vital GmbH
Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Abb. 1: Zeitaufwand pro Verabreichung von Natalizumab s.c. bzw. i.v.

© Springer Medizin Verlag GmbH, modifiziert nach [9]

Familienplanung und Impfen bei Multipler Sklerose

Sondersituationen in der MS-Therapie

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Biogen GmbH, München
Protest vor dem Bundestag: Die Aktionsgruppe „NichtGenesen“ positionierte im Juli auf dem Gelände vor dem Reichstagsgebäude Rollstühle und machte darauf aufmerksam, dass es in Deutschland über drei Millionen Menschen gebe, dievon einem Post-COVID-Syndrom oder Post-Vac betroffen sind.

© picture alliance / Panama Pictures | Christoph Hardt

Symposium in Berlin

Post-COVID: Das Rätsel für Ärzte und Forscher

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: vfa und Paul-Martini-Stiftung

Symposium der Paul-Martini-Stiftung

COVID-19 akut: Früher Therapiestart effektiv

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: vfa und Paul-Martini-Stiftung
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Kasuistik

Atypische Stirnfalten: Wo kommen sie her?

Erkrankung des Herzmuskels

Magnetokardiographie zur Kardiomyopathie-Diagnostik?

Lesetipps
Eine Puppe liegt dreckig auf dem Boden.

© fotogeng / stock.adobe.com

Dissoziation

Umgang mit Trauma und PTBS: Was kann die Hausarztpraxis leisten?

Wenn das Bindegewebe im Becken an Spannung verliert oder geschädigt wird, droht ein Descensus genitalis. Wichtig sind Aufklärung und Beratung der betroffenen Frauen.

© H_Ko / Stock.adobe.com

Genitalsenkung

Descensus genitalis: Aktualisierte Empfehlungen auf S3-Niveau