Direkt zum Inhaltsbereich

Aqua-Cycling - Training im Becken

LÜBECK (ddp.vwd). Unter Wasser spürt der Mensch nur einen Bruchteil seines Körpergewichts. Diese positive Wirkung des Auftriebs macht sich Aqua-Cycling zu Nutze: Die in Italien entwickelte Sportart kombiniert die klassische Aqua-Fitness mit Herz-Kreislauf-Übungen auf dem Fahrrad-Ergometer.

Veröffentlicht:

"Die Übungen werden auf so genannten Aqua-Bikes im Schwimmbecken absolviert", sagt Aqua-Cycling-Ausbilderin Yvonne Kibbel aus Lübeck. Die Fitnessgeräte erinnern an klassische Ergometer, sind jedoch besonders standfest und mit speziellen Widerstandsystemen für den Einsatz unter Wasser optimiert.

"Das Wasser stabilisiert den Körper so gut, dass man mehrere Übungen parallel ausführen kann", erläutert die Trainerin. "Unten wird getreten, während mit dem Oberkörper spezielle Übungen ausgeführt werden." Auf diese Weise werden Muskeln und Ausdauer trainiert, und gleichzeitig schult man die Koordination. Durch den Widerstand im Wasser muss der Sportler etwa das Dreifache an Kraft aufwenden, als beim Radfahren an Land. "Diesen zusätzlichen Kraftaufwand spürt man allerdings kaum, deshalb ist das Training so effektiv", betont Yvonne Kibbel.

Durch Aqua-Cycling kann unter anderem das Herz-Kreislauf-System verbessert werden. Zudem werde die Rückenmuskulatur trainiert, betont die Trainerin. Da die Übungen bei einem Puls von etwa 120 bis 140 Schlägen pro Minute ausgeführt werden, fördere Aqua-Cycling auch die Fettverbrennung. "Aqua-Cycling ist weiterhin besonders für Menschen mit Rheuma geeignet. Für sie kann die Sportart Teil einer Schmerztherapie sein." Geeignet ist Aqua-Cycling für Menschen ab 16 Jahren.

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter aqua-cycling.com

Mehr zum Thema

Mehr als nur Laufen

Gehtraining bei pAVK: Wie Hausärzte unterstützen können

Anpfiff fürs Herzrasen

Gefährlich emotional: Wenn Fußball aufs Herz geht

Das könnte Sie auch interessieren
50 Jahre Jung-Preis

© Jung-Stiftung für Wissenschaft und Forschung

50 Jahre Jung-Preis

Freiheit als Voraussetzung für medizinischen Fortschritt

Anzeige | Jung-Stiftung für Wissenschaft und Forschung
Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Abb. 1: WAYPOINT-Studie: schnelle und signifikante Reduktion des SNOT-22-Scores über 52 Wochen

© Springer Medizin Verlag GmbH, modifiziert nach [6]

Schwere, unkontrollierte CRSwNP

Wirkansatz an epithelialen Alarminen

Sonderbericht | Beauftragt und finanziert durch: AstraZeneca GmbH, Hamburg
Abb. 1: Signalkaskade der kardiovaskulären Inflammation

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [9]

Sekundärprophylaxe nach Herzinfarkt

Therapie der kardiovaskulären Inflammation senkt das Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: APONTIS PHARMA Deutschland GmbH & Co. KG

T2D-Therapie jetzt auch mit Semaglutid 2 mg

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Novo Nordisk Pharma Gmbh, Mainz
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Fußball-Weltmeisterschaft

WM-Kolumne: Die Krux bei Muskelverletzungen im Profifußball

Lesetipps
Ältere Frau versucht, sich mit einem Fan abzukühlen.

© solidcolours/Getty Images/iStock

Tipps

Sommerhitze: Das ist wichtig bei älteren Patienten

Eine Hand hält ein

© Sergey Nivens / stock.adobe.com

Jetzt abonnieren

Unsere Newsletter in der Übersicht