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Asthma plus Sinusitis - ein riskantes Duo

NEU-ISENBURG (ikr). Asthmakranke leiden nicht nur vermehrt an allergischer Rhinitis. Mehr als jeder dritte Asthmatiker hat zusätzlich eine Sinusitis. Eine effektive Behandlung ist wichtig, um das Asthma im Griff zu behalten.

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In einer japanischen Studie wurden 188 ambulant behandelte Patienten mit mäßig- bis schwergradigem Asthma untersucht (Pneumo-News 6, 2009, 14). Innerhalb von drei Monaten hatten 37 Prozent zusätzlich eine Sinusitis entwickelt. Bei Asthmapatienten mit stark ausgeprägter Sinusitis traten signifikant häufiger Asthmaanfälle auf.

Eine adäquate Sinusitistherapie hält Privatdozent Martin Kohlhäufl aus Stuttgart-Gerlingen für sehr wichtig, um das Asthma in Schach zu halten. Auf diese Weise ließe sich der Bedarf an Asthmamedikamenten deutlich verringern. Halten die Sinusitis-Beschwerden mindestens zehn Tage lang an oder verschlimmern sie sich nach fünf Tagen, ist nach Angaben des Experten von einer bakteriellen Genese auszugehen. Bei solchen Patienten empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde eine Triple-Therapie aus einem Antibiotikum, einem Analgetikum und einem Vasokonstriktivum.

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