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Auch leichtes Übergewicht geht auf’s Herz

CHICAGO (hub). Schon mäßiges Übergewicht erhöht das Risiko für Herzerkrankungen - und zwar unabhängig von Blutdruck- und Blutfettwerten. Das hat eine Metaanalyse von 21 Studien mit über 300 000 Patienten ergeben.

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Schon moderates Übergewicht - das entspricht einem Body Mass Index (BMI) von 25 bis 29,9 - ist mit einem erhöhten KHK-Risiko verbunden (Arch Int Med 167, 2007, 1720). Professor Rik Bogers vom Präventionszentrum Bilthoven in den Niederlanden und seine Kollegen errechneten Folgendes aus den Daten, jeweils verglichen mit normalgewichtigen Personen (BMI unter 25):

  • Das KHK-Risiko bei einem BMI von 25 bis 30 ist um 32 Prozent erhöht, bereinigt um die Risiken durch Hypertonie und Hyperlipidämie immer noch um 17 Prozent.
  • Bei einem BMI über 30 ist das KHK-Risiko um 81 Prozent erhöht, bereinigt um Blutdruck und -fette um 49 Prozent.
  • Pro fünf BMI-Einheiten errechnet sich eine Risikoerhöhung von 49 Prozent, bereinigt um Blutdruck und Blutfette von 29 Prozent.

Bei Patienten mit moderatem Übergewicht sei dieses zu etwa 45 Prozent an dem erhöhten KHK-Risiko beteiligt, folgern die Autoren aus den Zahlen. Moderates Übergewicht sei daher ein eigenständiger KHK-Risikofaktor. Dieser bleibe daher auch bei einer effektiven Hypertonie- und Lipidtherapie bestehen. Abspecken wirke bei diesen Patienten also zusätzlich risikomindernd.

In die Metaanalyse wurden 21 Kohortenstudien mit 302 296 Personen einbezogen. 18 000 kardiovaskuläre Ereignisse wurden registriert. Die Beobachtungszeiträume der Studien lagen zwischen 6 und 35 Jahren. Die Teilnehmer stammten überwiegend aus Europa und den USA.

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