Aktionswoche

Aufklärung über Therapieoptionen bei Inkontinenz

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FRANKFURT / MAIN. Während der Internationalen World Continence Week vom 18. bis 24. Juni 2018 dreht sich alles um Inkontinenz. Betroffene, Angehörige und Fachpersonal können sich bundesweit auf Veranstaltungen über Therapieoptionen informieren, teilt die Deutsche Kontinenz Gesellschaft mit. Allein in Deutschland leide jeder Zehnte unter Inkontinenz.

Die Gründe für Inkontinenz seien ja vielfältig: Sie reichen von organischen Veränderungen, Auswirkungen operativer Eingriffe bis hin zu Folgen einer Geburt.

Mehr als die Hälfte der Betroffenen wagt sich aus Scham nicht zum Arzt, heißt es in der Mitteilung. Dabei sei Inkontinenz meist linderbar und oft sogar heilbar.

Das Spektrum der Therapien reicht von schlichter Gewichtsreduktion über Physiotherapie und Medikamenten bis hin zu operativen Eingriffen. "Betroffene müssen wissen, wer ihre Ansprechpartner sind und welche großen Heilungschancen sie haben", wird Professor Axel Haferkamp zitiert, Direktor Urologische Klinik und Poliklinik am Universitätsklinikum Mainz und Erster Vorsitzender der Deutschen Kontinenz Gesellschaft. "Die World Continence Week bietet die ideale Gelegenheit dafür."

In Deutschland sind im Rahmen der Aufklärungskampagne rund 100 Veranstaltungen und Aktionen zum Thema Inkontinenz geplant. (eb)

Eine Übersicht aller Events der World Continence Week 2018 gibt es von der Deutschen Kontinenz Gesellschaft: www.kontinenz-gesellschaft.de

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