Ophthalmologen

Augenerkrankungen sind teuer für die Gesellschaft

Veröffentlicht:

BERLIN. Die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG) hat die volkswirtschaftlichen Kosten von Augenerkrankungen auf bis zu zwölf Milliarden Euro pro Jahr beziffert.

So litten etwa 4,5 Millionen Menschen hierzulande an einer Makuladegeneration, eine Million Menschen am Glaukom. Jährlich werde bei 600.000 bis 80.000 Menschen die Augenlinse aufgrund des grauen Stars ausgetauscht, teilte der Sprecher der DOG, Professor Christian Ohrloff mit.

Forscher am Institut für Gesundheitsökonomik in München haben die damit verbundenen Kosten geschätzt: Die direkten Kosten infolge von Diagnostik und Therapie, Medikamente sowie Heil- und Hilfsmittel beliefen sich auf jährlich rund 2,6 Milliarden Euro.

Die indirekten Kosten (unter anderem durch AU-Tage, Erwerbsunfähigkeit, Pflegebedürftigkeit) werden auf bis zu 8,6 Milliarden Euro taxiert. (fst)

Mehr zum Thema

Kongressankündigung

Schnittstellen im Fokus beim Deutschen Krebskongress 2022

Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden / registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Bei aggressiven Patienten hilft nur Deeskalation: Dabei sollten die MFA ruhig, aber bestimmt Grenzen setzen.

© LIGHTFIELD STUDIOS / stock.adobe.com

Tipps

Die richtige Kommunikation mit schwierigen Patienten

Die Gesundheitsministerkonferenz will mehr Gelegenheiten für das Corona-Impfen schaffen – so auch in Apotheken.

© ABDA

GMK-Beschluss

Gesundheitsminister wollen Corona-Impfungen in Apotheken