COVID-19

BÄK-Präsident und Hausärzteverband für PCR-Tests bei infizierten Geimpften

Die Zahl der Tests gegen SARS-CoV-2 sinkt, aber die Positivenrate steigt. Nach dem RKI fordern jetzt auch Ärztevertreter mehr Tests auch bei Geimpften mit COVID-19-Symptomatik.

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Berlin. Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die Unterstützung von Ärztevertretern für seine Forderung, SARS-CoV-2-infizierte Geimpfte auch dann per PCR-Verfahren zu testen, wenn sie nur leichte Symptome zeigen. Sowohl der Präsident der Bundesärztekammer (BÄK), Dr. Klaus Reinhardt, als auch der Bundesvorsitzende des Deutschen Hausärzteverbands, Ulrich Weigeldt, sprachen sich beim Redaktionsnetzwerk Deutschland dafür aus.

Das RKI hatte die Forderung erhoben, weil die Zahl der Tests bei den niedergelassenen Ärzten in den vergangenen Wochen stark gesunken ist. Zugleich nimmt der Anteil positiver Befunde zu.

Reinhardt sagte: „Mit steigenden Infektionszahlen wird es zeitversetzt zwangsläufig vermehrt Fälle geben, bei denen sich Geimpfte anstecken. Wir brauchen deshalb valide Informationen zu den Gründen. Wo kommen Impfdurchbrüche vor, bei welchen Impfstoffen treten sie vor allem auf und durch welche Vorerkrankungen werden sie eventuell begünstigt?“ Das könne helfen, die Wirksamkeit der Impfstoffe weiter zu steigern und sie an Virusvarianten anzupassen. (dpa)

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