Bei Rheuma leidet auch das Liebesleben

Veröffentlicht:
Patienten mit Rheumatoider Arthritis haben weniger Sex.

Patienten mit Rheumatoider Arthritis haben weniger Sex.

© Tomasz Trojanowski / fotolia.com

ROM (hub). Rheuma ist schlecht für das Liebesleben, haben erneut zwei beim Rheuma-Kongress in Rom vorgestellte Studien bestätigt. So antworteten zwei Drittel von fast 1300 befragten Patienten mit Rheumatoider Arthritis (RA) in Frankreich, dass sich die RA-Symptome negativ auf ihr Sexualleben auswirken (Abstract FRI0131). 40 Prozent gaben an, die RA sei die alleinige Ursache, nicht sexuell aktiv zu sein. Konkret wurde ein Mangel oder eine Abnahme an Libido, Trockenheit der Scheide und Schmerzen oder Steifheit in den Gelenken genannt. Das hat auch psychische Folgen: 39 Prozent der RA-Patienten berichteten über Schuldgefühle und Frustration. Dennoch haben 72 Prozent nie mit ihrem Arzt über die Probleme gesprochen, 66 Prozent wollen dies auch gar nicht, und 60 Prozent sind der Meinung, keine Hilfe zu benötigen.

Auch bei Frauen mit systemischem Lupus erythematodes (SLE) leidet das Sexualleben, hat eine Studie aus Brasilien ergeben. Von 125 Frauen mit SLE waren 31 Prozent nicht sexuell aktiv, bei einer Kontrollgruppe ohne SLE lag dieser Anteil bei nur 13 Prozent. Und über das Fehlen von Erregung beim Sex berichteten 59 versus 18 Prozent der Frauen (Abstract AB0411).

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema
Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Abb. 1: Mittlere Veränderung des DAS28-CRP bis Woche 52 gegenüber Ausgangswert (primärer Wirksamkeitsendpunkt)

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [2]

Anti-TNF-Therapie

Erstes Golimumab-Biosimilar erweitert Therapiespielräume bei RA, PsA, axSpA und pJIA

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Advanz Pharma GmbH, München
Zielgerichtete Interleukin-23p19-Inhibition

© Oleh / stock.adobe.com

Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen

Zielgerichtete Interleukin-23p19-Inhibition

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Lilly Deutschland GmbH, Bad Homburg v.d.H.
Abb. 2: ADA und nAb unter AVT05 und Referenz-Golimumab bis Woche 16

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [3]

Colitis ulcerosa

Das erste Golimumab-Biosimilar erweitert die Therapieoption bei entzündlichen Erkrankungen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Advanz Pharma GmbH, München
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Nächtlicher Augeninnendruckanstieg

Sind zwei Kopfkissen für Menschen mit Glaukom eines zu viel?

Hausarzt und Gebietsärztin im Interview

Hausarztvermittlungsfälle: Wo es hakt und wie es besser ginge

Lesetipps
Ein älterer Flugpassagier fasst sich an die Brust. Herzprobleme?

© Bonsales / Generated with AI / Stock.adobe.com

Flugmediziner klärt auf

Wann ein Mensch zu krank für den Flug ist

Ein älterer Mann, der sich zu Hause topische  nichtselektiven Betablocker als Augentropfen verabreicht.

© New Africa / stock.adobe.com

Topische Therapie

Betablocker gegen Glaukom erhöhen nicht das Parkinson-Risiko