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Bessere Überlebenschancen für Frühchen

HANNOVER (mut). Die Überlebenschancen für Frühchen sind in großen Perinatalzentren deutlich größer als auf kleinen Frühgeborenene-Intensivstationen. Darauf deuten Daten von knapp 4400 Kindern.

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Die Daten sämtlicher Kinder, die zwischen 1991 und 1999 in Niedersachsen zehn bis 16 Wochen zu früh auf die Welt kamen, wurden in einer Studie der Medizinischen Hochschule Hannover ausgewertet (Pediatrics 117, 2006, 2206).

So starben 12,2 Prozent der Kinder, die in kleinen Intensivstationen behandelt wurde, aber nur 10,2 Prozent der Kinder in großen Perinatalzentren. Als groß gilt ein Zentrum, in dem mindestens 36 Kinder pro Jahr mit einem Geburtsgewicht von unter 1500 Gramm behandelt werden.

Um die Überlebenschancen von Frühgeborenen zu erhöhen, hat der Gemeinsame Bundesaussschuß zum Jahresbeginn Geburtskliniken in vier Kategorien eingeteilt. Kinder unter 1250 Gramm dürfen demnach nur noch in Kliniken der höchsten Versorgungsstufe entbunden werden.

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