Namen geändert

Bundesverband der Chirurgen benennt sich um

Im Vereinsregister wird die Ärztevertretung nun als „Berufsverband Deutscher Chirurgie“ geführt. Künftig sollen auch immer drei Frauen dem Erweiterten Vorstand angehören.

Veröffentlicht:
Im Op sind Ärztinnen längst keine Seltenheit mehr. Nun sollen sie auch in der Verbandsarbeit stärker integriert werden.

Im Op sind Ärztinnen längst keine Seltenheit mehr. Nun sollen sie auch in der Verbandsarbeit stärker integriert werden.

© Franz Pfluegl / Fotolia

Berlin. Der Berufsverband der Deutschen Chirurgen e.V. (BDC) hat seinen Namen geändert und nennt sich ab sofort „Berufsverband der Deutschen Chirurgie e.V. (BDC)“. Die Entscheidung zur Namensänderung wurde auf der letzten Mitgliederversammlung getroffen. Nun erfolgte die Umbenennung im Vereinsregister.

„Der Anteil weiblicher Verbandsmitglieder ist über die Jahre langsam, aber stetig gestiegen. Aktuell beträgt er etwa 23 Prozent und entspricht damit dem Anteil berufstätiger Chirurginnen in Deutschland. Mit der Umbenennung des Verbandes wollen wir ein Signal setzen und dieser Entwicklung Rechnung tragen“, wird BDC-Präsident Professor Hans-Joachim Meyer in einer Mitteilung von Mittwoch zitiert.

Zustimmung bei Männern und Frauen gleichermaßen hoch

Außerdem habe die Mitgliederversammlung beschlossen, dass dem erweiterten Vorstand künftig mindestens drei weibliche Mitglieder angehören sollen. „Ziel ist es, mehr Ärztinnen in die Verbandsarbeit zu integrieren und Ihnen so noch mehr Möglichkeiten einzuräumen, den Kurs des Verbandes mitzubestimmen.

Damit ist klar, dass wir aktiv an substanziellen Veränderungen zugunsten von Chirurginnen arbeiten“, sagt Dr. Friederike Burgdorf, BDC-Geschäftsführerin. Die Zustimmung zu diesen Veränderungen sei im Übrigen sowohl bei den weiblichen als auch männlichen BDC-Mitgliedern gleichermaßen hoch gewesen.

Der Berufsverband der Deutschen Chirurgie e.V. (BDC) ist mit über 17000 Mitgliedern die größte europäische Vereinigung auf diesem Gebiet. Er vertritt die berufspolitischen Interessen deutscher Chirurginnen und Chirurgen in Klinik und Praxis. (kaha)

Mehr zum Thema

Leitartikel

Drohen mit Leistungskürzungen? Kontraproduktiv!

Kommentare
Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Druck aus Bundesgesundheitsministerium

DGGG stellt Leitlinie für Schwangerschaftsabbruch vor

Tag des Patienten

Patientenbefragung: Das Frühwarnsystem für Arztpraxen

Differenzialdiagnostik bei Glossodynie

Symptom Zungenschmerz: Der lange Weg zur Diagnose