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Neue DIVI-Daten

COVID-19-Patienten auf Intensiv: Zahl sinkt auf 4930

Intensivmediziner zeigen sich etwas optimistisch: Seit dem Höchststand Anfang Januar ist die Zahl der COVID-Intensivpatienten um rund 700 gesunken.

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Berlin. Ärzte sehen mit Blick auf die Zahl der COVID-Intensivpatienten einen leicht rückläufigen Trend. „Wir sind vorsichtig optimistisch“, sagte ein Sprecher der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) am Mittwoch.

Es habe keinen großen Anstieg der Patientenzahlen als Folge von Weihnachten und Silvester gegeben. Es bleibe zu hoffen, dass die Kurve weiter sinke. Voraussetzung dafür sei allerdings, dass es beim Lockdown bleibe und Mutationen des neuen Coronavirus die Infektionslage nicht grundlegend verändern.

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Regional kann die Auslastung der Intensivstationen mit COVID-Patienten unterschiedlich ausfallen. Bundesweit hatte sie mit rund 5700 Menschen am 3. Januar einen Höchststand in der Pandemie erreicht. Seitdem gehen die Zahlen langsam zurück. Am 19. Januar lagen sie laut DIVI bei 4930.

Aufnahmebereit sein, falls die Virus-Mutation sich verbreitet

„Aktuell sind wir bei knapp unter 5000 Intensivpatienten in Deutschland – da müssen wir noch deutlich runter“, sagte DIVI-Präsident Gernot Marx am Mittwoch der „Rheinischen Post“. Es gehe auch darum, wieder aufnahmebereit zu sein, falls die Virus-Mutation sich in Deutschland trotz aller Maßnahmen verbreite und zu mehr Infektionen und damit auch mehr Intensivpatienten führe.

„Der Peak ist zwar vorerst überschritten, aber wir sind noch weit weg von einer Situation, in der man von einer Entspannung sprechen kann“, betonte Marx. Das Robert Koch-Institut berichtete am Mittwoch von 1148 neu gemeldeten COVID-19-Todesfällen. Insgesamt sind in der Pandemie nun 48.770 Tote im Zusammenhang mit dem Virus registriert. Im Vergleich zum Vortag hat es 15.974 neue Infektionsfälle gegeben. (dpa)
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