Direkt zum Inhaltsbereich

DGK stellt Weichen für die Zukunft der Kardiologie

MANNHEIM (MUC/de). Die Unterstützung des wissenschaftlichen Nachwuchses ist TOP-Schwerpunkt der DGK-Vorstandsarbeit. Über zahlreiche Initiativen, um junge Kardiologen zu fördern, berichtete DGK-Präsident Professor Michael Böhm auf der Eröffnungspressekonferenz der DGK-Jahrestagung 2011.

Veröffentlicht:

"Die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie ist nicht nur eine Gesellschaft mit großer Tradition, sondern eine, der es immer wieder gelingt, junge Ärzte aktiv einzubinden", sagte Böhm. 7500 Mitglieder hat die Gesellschaft heute. Bemerkenswert: Die Gesellschaft ist vergleichsweise jung, über 2000 Mitglieder sind unter 40 Jahre alt.

Dies ist das Ergebnis einer umfassenden Nachwuchsförderung sowohl in der Grundlagen- als auch in der klinischen Forschung. Zahlreiche Initiativen sind im Laufe des letzten Jahres neu angelaufen, wofür die DGK ein Budget von 350 000 Euro zur Verfügung stellt.

Um die international vernetzte Wissenschaftsarbeit junger Kollegen zu fördern, beteiligt sich die DGK an einer Initiative der europäischen Gesellschaft für Kardiologie unter dem Dachkonzept "Cardiology of Tomorrow".

Angesprochen werden Kardiologen in Ausbildung bis zum Alter von 35 Jahren. Auf nationaler Ebene werden Arbeitsgruppen gegründet mit dem Ziel, die aktive Mitarbeit in einer wissenschaftlichen Fachgesellschaft zu fördern.

Weitere Eckpfeiler des Nachwuchsprogrammes waren eine Neuausrichtung der englischsprachigen Publikationsorgane "Basic Research in Cardiology" und "Clinical Research in Cardiology", der Aufbau eines deutschen Kardiologie-Portals zusammen mit SpringerMedizin (www.springermedizin.de) sowie der Ausbau der Fortbildungszeitschriften (CardioNews, Der Kardiologe).

Auch die Weiterbildungsordnung für Kardiologen ist ein Thema für die DGK: Diese liegt in den Händen der Ärztekammern. Es wurde eine Initiative gestartet mit dem Ziel, dass sich mehr DGK-Mitglieder in den Kammern engagieren.

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

LDL > 100 mg/dl

Primärprävention mit Statin nutzt wohl auch älteren Typ-2-Diabetikern

Transthyretin-Amyloidose mit Kardiomyopathie

ATTR-CM-Therapien im Wandel: Die Rolle von Acoramidis

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Bayer Vital GmbH, Leverkusen
Das könnte Sie auch interessieren
Jugendliche die schon früh, ohne Eltern in die Sprechstunde kommen, werden selbstständiger.

© Racle Fotodesign / stock.adobe.com

Typ-1-Diabetes bei Kindern und Jugendlichen

Wie gelingt der Übergang vom Pädiater in die Erwachsenenmedizin?

Frauen erhalten eine andere und meist schlechtere Behandlung als Männer. Sie sind häufiger vom Medical Gaslighting betroffen, insbesondere in der Kardiologie.

© NPS Studio / stock.adobe.com

Hormone, Schwangerschaft, Wechseljahre

Warum ein Diabetes Frauen anders trifft als Männer

Kommentare
Sonderberichte zum Thema
ATTR-CM-Therapien im Wandel: Die Rolle von Acoramidis

© CLIPAREA.com / stock.adobe.com

Transthyretin-Amyloidose mit Kardiomyopathie

ATTR-CM-Therapien im Wandel: Die Rolle von Acoramidis

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Bayer Vital GmbH, Leverkusen
 Abb. 1: Anwendung von Ruxolitinib-Creme bei mittelschwerer AD

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [1,8]

Ruxolitinib-Creme bei mittelschwerer AD

Topische steroidfreie Behandlungsoption bei atopischer Dermatitis

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Incyte Biosciences Germany GmbH, München
Abb. 1: MATTERHORN-Regime beim GC/GEJC: ereignisfreies Überleben (EFS)

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [10]

Perioperativ behandeln – kurativ denken

Durvalumab-basierte Therapie bei drei Tumorentitäten

Sonderbericht | Beauftragt und finanziert durch: AstraZeneca GmbH, Hamburg
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Porträt

Steve Roczen: Darum ist der MFA-Beruf für Männer interessant

Lesetipps
Ein gedeckter Tisch mit Gemüse

© san_ta / Stock.adobe.com

Metaanalyse

Ist eine vegetarische oder vegane Ernährung gut für Kinder?

Alle Diabetes-Patienten gegen  Herpes zoster impfen?

© Porträt: privat | Spritze: Fiedels / stock.adobe.com

Sie fragen – Experten antworten

Alle Diabetes-Patienten gegen Herpes zoster impfen?

Labor

© Gerhard Seybert - stock.adobe.com

Euglykämische diabetische Ketoazidose

Kasuistik: Seltene Nebenwirkung unter SGLT2-Hemmern