Darmbakterien fördern Bildung von Blutgefäßen

MAINZ (eb). Die Entdeckung eines Mechanismus zur Bildung von Blutgefäßen im Darm eröffnet Therapieoptionen bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen und Fettleibigkeit.

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Forscher haben belegt, dass die Darmflora Blutgefäße in den Darmzotten über etwa das Gewebethromboplastin sprießen lässt, das Starterprotein der plasmatischen Blutgerinnung, das auch von den Epithelzellen im Darm gebildet wird.

Die Darmbakterien verändern zudem die Struktur der Darmzotten über Gerinnungsfaktor-abhängige Signalmechanismen und maximieren die Absorption von Nährstoffen (Nature online).

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