Reise zur WM

Diese Impfungen brauchen Fußball-Fans in Russland

Als Massenveranstaltung birgt die Fußball-WM in Russland das Risiko von Infektionskrankheiten. Reisende sollten daher ihren Impfschutz checken. Die "Ärzte Zeitung" gibt einen Überblick.

Veröffentlicht:
WM-Maskottchen Zabivaka mit WM Pokal. Der Name des Wolfs bedeutet auf Russisch "Der einen Treffer erzielt".

WM-Maskottchen Zabivaka mit WM Pokal. Der Name des Wolfs bedeutet auf Russisch "Der einen Treffer erzielt".

© firo Sportphoto / Jürgen Fromme / augenklick / picture alliance

SOLNA / SCHWEDEN. Im Vorfeld der Fußball-WM in Russland, die vom 14. Juni bis 15. Juli hauptsächlich im europäischen Teil Russlands stattfindet, erinnert die europäische Seuchenbehörde ECDC Reisende daran, ihren Impfschutz zu überprüfen und gegebenenfalls auffrischen zu lassen.

Wichtig seien hierbei unter anderem Impfungen gegen Diphtherie, Hepatitis A und B, Masern, Meningokokken, Mumps, Pertussis, Polio, Röteln sowie Tetanus.

"Wie häufig bei Massenveranstaltungen ist das Risiko für gastrointestinale Infektionen sowie impfpräventable Infektionen am höchsten", schreibt die ECDC. Erstere ließen sich durch Hygienemaßnahmen wie regelmäßiges Händewaschen mit Seife vermeiden. Auch sollten nur sauberes Trinkwasser und gekochte Speisen verzehrt werden sowie Früchte und Gemüse mit sauberem Wasser gewaschen werden.

Es gebe derzeit keinen Hinweis auf ein erhöhtes Risiko für einen Ausbruch impfpräventabler Infektionen, meldet die Behörde. Einen effektiven Schutz böten hier die jeweiligen Schutzimpfungen.

Da die Zahl der HIV-Neuinfektionen in Russland in den letzten Jahren stark gestiegen ist, erinnert die ECDC Reisende daran, sich beim Sex mit Kondomen zu schützen. Insgesamt wurden im Jahr 2016 103.000 Neuinfektionen aus Russland gemeldet. Zum Vergleich: In Deutschland waren es im selben Jahr etwa 3100 gemeldete Neuinfektionen. (bae)

Mehr zum Thema

Infektiologenkongress

Corona: Sommer, Sonne, Delta-Variante?

Corona-Studien-Splitter

Kindergeburtstag trotz hoher Corona-Inzidenz? Besser nicht!

Das könnte Sie auch interessieren
Die Chancen der Vitamin-C-Hochdosis-Therapie nutzen

Vitamin-C-Therapie

Die Chancen der Vitamin-C-Hochdosis-Therapie nutzen

Anzeige | Pascoe Naturmedizin
Claudia Vollbracht, Humanbiologin und medizinische Wissenschaftlerin beim Unternehmen Pascoe

„ÄrzteTag extra“-Podcast

Wie Vitamin-C-Infusionen bei COVID-19 helfen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Pascoe
Das sagt die Wissenschaft: Vitamin C und COVID-19

SARS-CoV-2 und COVID-19

Das sagt die Wissenschaft: Vitamin C und COVID-19

Anzeige | Pascoe Naturmedizin
Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Nachmittags: das schnelle Telegramm. Am Morgen: Ihr individuell zusammengestellter Themenmix.

Newsletter bestellen »

Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte, Medizinstudenten, MFA und weitere Personengruppen viele Vorteile.

Die Anmeldung ist mit wenigen Klicks erledigt.

Jetzt anmelden / registrieren »

Top-Meldungen
Viele Menschen leiden nach einer SARS-CoV-2-Infektion an Fatigue. Eine Impfung scheint sich hier nicht noch zusätzlich negativ auszuwirken.

Corona-Studien-Splitter

Kindergeburtstag trotz hoher Corona-Inzidenz? Besser nicht!

Person am Meer, in der Hand eine Schutzmaske.

Infektiologenkongress

Corona: Sommer, Sonne, Delta-Variante?