Herzschwäche

ESC appelliert: Mehr tun gegen Herzinsuffizienz!

Veröffentlicht:

SOPHIA ANTIPOLIS (ob). Die Europäische Gesellschaft für Kardiologie (ESC) fordert in einem aktuellen Aufruf Fortschritte bei der Erkennung und Versorgung von Patienten mit Herzinsuffizienz. Herzinsuffizienz sei das "Aschenputtel" unter den kardiovaskulären Erkrankungen in Europa, kritisierte Professor Ulf Dahlström im Namen der Fachgesellschaft. Soll heißen: Der Mangel an Kenntnis über diese Erkrankung und ihre gravierenden Folgen ist noch immer weit verbreitet und ein Grund dafür, dass Herzinsuffizienz bei vielen Betroffenen nicht frühzeitig erkannt und diese eine prognoseverbessernde Therapie nicht oder nicht rechtzeitig erhalten.

Ein möglicher Weg, die Situation zu verbessern, ist nach Ansicht der ESC die vermehrte Einrichtung von auf Herzinsuffizienz spezialisierten klinischen Zentren in Europa, an denen die Patienten auf ein kompetentes Team treffen.

Lesen Sie dazu auch: Plädoyer für noch bessere Prävention

Mehr zum Thema
Kommentare
Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden »Kostenlos registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Plenardiskussion beim Hauptstadtkongress 2022: „Frauen machen Gesundheit, Männer führen: Wo bleibt Female Empowerment?“ Es diskutierten (von links:) Dr. Christiane Stehle, Tanja Heiß, Emily Troche, Moderatorin Katharina Lutermann, Dr. Susan Niemeyer, Frederike Gramm, Oberin Doreen Fuhr.)

© Rolf Schulten

Wenige weibliche Führungskräfte

Wie kommt das Gesundheitswesen zu mehr Chefinnen?