KHK / Herzinfarkt

Plädoyer für noch bessere Prävention

Veröffentlicht:

PRAG (ob). Die Europäische Gesellschaft für Kardiologie ruft zu verstärkten Anstrengungen in der Prävention kardiovaskulärer Erkrankungen auf. Anlass dafür sind beim Kongress EuroPREVENT 2010 in Prag vorgestellte neue Ergebnisse des EuroASPIRE-III-Survey, einer großen Erhebung zur Qualität der kardiovaskulären Primär- und Sekundärprävention in 22 europäischen Ländern.

Danach besteht vor allem in der Behandlung von Patienten mit Koronarerkrankungen nach wie vor erheblicher Verbesserungsbedarf. So hatten von den rund 9000 erfassten KHK-Patienten 56 Prozent zu hohe Blutdruckwerte und 51 Prozent zu hohe Cholesterinwerte - trotz einer Zunahme bei den verordneten Medikamenten. Ein Grund für diese Diskrepanz könnte die steigende Zahl von fettleibigen Menschen in Europa sein, so Dr. Kornelia Kotseva aus London.

Lesen Sie dazu auch: ESC appelliert: Mehr tun gegen Herzinsuffizienz!

Mehr zum Thema

Corona-Splitter der KW 41/2021

Hohe Viruslasten auch bei Kindern möglich

Corona-Studien-Splitter

Hohe Viruslasten auch bei Kindern möglich

Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden / registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Derzeit haben rund 400 Ärztinnen und Ärzte in Bayern die Zusatzbezeichnung Homöopathie erlangt. Künftig ist dies nicht mehr möglich.

© Mediteraneo / stock.adobe.com

80. Bayerischer Ärztetag

Bayern streicht Homöopathie aus Weiterbildungsordnung

Brustschmerz: Ist es eine Angina pectoris?

© Andrej Michailow / stock.adobe.com

Fallbericht

Angina pectoris: Ist es eine „nicht obstruktive KHK“?

Nach erfolgreicher Sondierungswoche (v.l.n.r): Robert Habeck und Annalena Baerbock, Bundesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz und FDP-Chef Christian Lindner am Freitag in Berlin.

© Kay Nietfeld/picture alliance

Update

Erfolgreiche Sondierung

Das plant die Ampelkoalition im Bereich Gesundheit