Ost-Kongo

Ebola bei 100 Toten nachgewiesen

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GOMA. Im Osten des Kongos sind bereits 100 Menschen an den Folgen einer Ebola-Infektion gestorben.

Bei den Opfern sei das gefährliche Virus mit Labortests nachgewiesen worden, erklärte das kongolesische Gesundheitsministerium am Sonntagabend. Weitere 35 Tote galten als Ebola-Verdachtsfälle, die Infektion wurde aber nicht eindeutig nachgewiesen.

Insgesamt 211 Menschen hätten sich aller Wahrscheinlichkeit nach mit dem hämorrhagischen Fieber angesteckt, 176 der Fälle seien im Labor bestätigt worden, erklärte das kongolesische Gesundheitsministerium am Sonntagabend. 55 Patienten konnten bislang wieder geheilt werden.

Der Ebola-Ausbruch in der Provinz Nord-Kivu ist bereits die zehnte Epidemie im Kongo seit der Entdeckung der Krankheit dort in den 1970er-Jahren. Das zentralafrikanische Land hat daher Erfahrung in der Bekämpfung kleinerer Ausbrüche.

Die gegenwärtige Epidemie betrifft allerdings eine Großstadt und ein Gebiet mit problematischer Sicherheitslage.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) warnte erst am Freitag, dass die feindselige Haltung von Teilen der Bevölkerung in Beni und anhaltende Rebellen-Angriffe in Nord-Kivu große Risiken für die Bekämpfung des Virus darstellten. Die Großstadt Beni entwickelt sich zusehends zum Zentrum der gegenwärtigen Epidemie. (dpa)

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