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Eltern sollten Atemtherapie kontrollieren

PHILADELPHIA (hub). Kinder mit obstruktivem Schlafapnoe-Syndrom (OSAS) brauchen wie Erwachsene ein Atemtherapie-Gerät. Eltern überschätzen jedoch, wie häufig ihre Kinder ein solches Gerät benutzen. Für den optimalen Erfolg der Therapie ist daher eine bessere Kontrolle nötig.

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29 Kinder mit OSAS im Alter von 2 bis 16 Jahren nahmen an einer Beobachtungsstudie über ein halbes Jahr teil ("Pediatrics", 117, 2006, 442). Die Benutzungsdauer des Atemtherapie-Gerätes wurde automatisch aufgezeichnet, die Angaben der Eltern zur Nutzung per Fragebogen ermittelt und mit den Geräte-Daten der verglichen.

Die gemessene Nutzungsdauer pro Nacht lag bei fünf Stunden. Die Eltern gaben jedoch an, ihre Kinder benutzten das Gerät fast acht Stunden. Vier von fünf Eltern sagten, daß ihre Kinder die Maske nicht jede Nacht aufsetzten. Acht Kinder beendeten die Studie vorzeitig. Diese Kinder benutzten zuvor die Atemmaske überhaupt nicht oder weniger als drei Stunden pro Nacht.

"Die Nutzung der Geräte ist nicht optimal, die Aussteigerquote aus der Studie viel zu hoch", so Studienleiterin Dr. Carole Marcus von der Pennsylvania Universität. Die Chancen der Therapie würden nicht voll genutzt.

Die Folge: Eine Sauerstoff-Unterversorgung könne zu Entwicklungsverzögerungen und schlechten Lernleistungen führen. Eltern sollten darauf hingewiesen werden, Benutzung und Sitz der Maske zu kontrollieren.

Früher waren vergrößerte Rachenmandeln Hauptursache von Schlafapnoe bei Kindern. "Heute ist bei Zweidritteln Übergewicht die Ursache", so Marcus. In Deutschland haben 0,2 bis 2 Prozent aller Kinder eine Schlafapnoe.

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