Internistenkongress

Ergebnisse der Forschung zum Altern

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WIESBADEN. Um die Konsequenzen aus neuen Ergebnissen der Forschung zu Adipositas sowie der Krebs- und Alternsforschung geht es in den Plenarvorträgen beim diesjährigen Internistenkongress Ende April in Wiesbaden.

Der Forschungsschwerpunkt von Professor Lenhard Rudolph aus Jena zum Beispiel, einem der drei Plenarredner, liegt auf der Erforschung von molekularen Ursachen der Alterung von adulten Stammzellen.

Adulte Stammzellen sind in fast allen Geweben des Menschen vorhanden und tragen grundlegend zur Aufrechterhaltung und Regeneration von Organen und Geweben bei. Es gibt zunehmend Hinweise, dass die Funktion adulter Stammzellen im Verlauf des Alterungsprozesses nachlässt.

Ein Verständnis der molekularen Ursachen der Stammzellalterung könnte dazu genutzt werden, Therapien zu entwickeln, die darauf zielen, den Organerhalt und die Lebensqualität im Alter zu verbessern.

Das Krebsrisiko steigt im Rahmen der Alterung exponentiell an. Die lange Lebensdauer der Stammzellen birgt das Risiko, dass alternde Stammzellen Mutationen anhäufen, die schließlich zur Transformation und Krebsentstehung führen.

Rudolphs Arbeiten hätten gezeigt, dass Telomerverkürzungen den Alterungsprozess von Stammzellen beschleunigen und zur Entstehung von Tumoren beitragen, so die DGIM in einer Ankündigung des Kongresses. (mal)

Infos zu den Plenarvorträgen und zum DGIM-Kongress vom 26.- 29. April in Wiesbaden: www.dgim2014.de

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