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Europa weiterhin geteilt - bei den Herzkrankheiten

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PRAG (ob). Auch nach dem Zusammenbruch des "Eisernen Vorhangs" ist Europa noch immer zweigeteilt - nämlich bei den Herz- und Gefäßerkrankungen. Allerdings verlaufen die Grenzen inzwischen anders als vor dem Zerfall des kommunistischen Ostblocks

Seit Anfang der 90er Jahre sind die Inzidenzraten für tödliche Herz-und Gefäßerkrankungen in ehemals kommunistischen Ländern wie Tschechien oder den baltischen Staaten, die sich stärker dem Westen angenähert haben, deutlich rückläufig.

Ganz anders dagegen die Entwicklung in östlicher gelegenen Ländern wie Russland, Weißrussland und der Ukraine: Hier ist seit dieser Zeit ein kontinuierlicher Anstieg der durch kardiovaskuläre Erkrankungen bedingten Mortalität zu verzeichnen, berichtete Dr. Martin Boback aus London beim Kongress EuroPREVENT 2010 in Prag. Eine Ursache dafür könnte nach seiner Ansicht in dem Umstand liegen, dass die medizinische Versorgung von Patienten mit Herz- und Gefäßerkrankungen um so schlechter wird, je weiter man sich in Europa nach Osten bewegt.

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