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Experimente mit Stammzellen aus dem Knochenmark

SYDNEY (ple). Was britischen Forschern mit humanen embryonalen Stammzellen gelungen ist, schafften chinesische und australische Forscher mit humanen Stammzellen aus Knochenmark: die Umwandlung in Keimzell-ähnliche Zellen.

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Die Wissenschaftler verwendeten mesenchymale Stammzellen, die sie dem Knochenmark von vier bis sechs Monate alten Feten entnommen hatten (Reprod BioMed Online 19 / 1, 2009, 99), also adulte Stammzellen. Die Forscher um Dr. Jinlian Hua aus Shaanxi in China und Dr. Kuldip Sidhu aus Sydney nutzten Retinsäure und einen Eiweiß-Extrakt aus Ziegenhoden, um die Differenzierung der Stammzellen zu Keimzellen anzuregen.

Anhand spezifischer Markermoleküle für männliche Keimzellen ließen sich die aus den Knochenmarkzellen hervorgegangenen Vorläuferzellen von Spermatozyten identifizieren. So gezüchtete Vorläuferzellen könnten für toxikologische Prüfungen genutzt werden, so die Stammzellforscher. Sie konnten allerdings nicht überprüfen, ob sich die Vorläuferzellen auch in intakte Spermatozoen verwandeln lassen.

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