Pharmakotherapie

FORTA-Liste jetzt auch als App

Veröffentlicht:

MANNHEIM. Die FORTA-Liste (Fit fOR The Aged) zur Verbesserung der Medikation ältere Patienten gibt es jetzt auch als Smartphone-App, teilt die Universitätsmedizin Mannheim mit.

Mit der FORTA-Liste können Ärzte die im Alter oft unübersichtliche Medikation ihrer Patienten schnell und unkompliziert prüfen: Sie enthält nicht nur Arzneimittel, die für ältere Patienten untauglich sind, sondern benennt auch nachweislich nützliche Präparate. Damit ist sie die erste auf Evidenz und Expertenwissen basierende Positiv-Negativ-Bewertung von Arzneimitteln für Senioren.

Laut einer 2016 in den Oxford Journals veröffentlichten Studie hat FORTA zu einer erheblichen Verbesserung der Arzneimitteltherapie bei älteren Menschen geführt: Patienten, deren Medikation mit FORTA evaluiert und angepasst wurde, haben insgesamt deutlich weniger Arzneimittelnebenwirkungen erlitten und ihr Gesamtzustand hat sich verbessert, erinnert die Universitätsmedizin Mannheim in ihrer Mitteilung. Bei dem beobachteten Kollektiv wurden deutlich weniger Medikamente eingesetzt, die für ältere Menschen inadäquat sind. Gleichzeitig wurden mehr nützliche Arzneimitteln verordnet.Die neue App unterstütze den unter Zeitdruck arbeitenden Arzt (8 Minuten durchschnittliche Behandlungszeit pro Patient beim Hausarzt) dabei, die oft sehr zahlreichen Arzneimittel älterer Patienten zu sichten und schnell und zuverlässig eine gegebenenfalls verbesserte Medikation zu finden. Dazu bietet sie verschiedene Suchfunktionen an. (eb)

FORTA ist ab sofort kostenlos als Android-App im Google Play Store erhältlich: http://play.google.com/store/apps/details?id=de.sisdev.forta

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Gastbeitrag

Sind Eier wirklich so gefährlich für Herz und Gefäße?

Das könnte Sie auch interessieren
Vitamin-B12-Mangel frühzeitig behandeln!

© Aleksandr | colourbox.de

Fatal verkannt

Vitamin-B12-Mangel frühzeitig behandeln!

Anzeige | WÖRWAG Pharma GmbH & Co. KG
Aktuelle Empfehlungen für die Praxis

© polkadot - stock.adobe.com

Vitamin-B12-Mangel

Aktuelle Empfehlungen für die Praxis

Anzeige | WÖRWAG Pharma GmbH & Co. KG
B12-Mangel durch PPI & Metformin

© Pixel-Shot - stock.adobe.com

Achtung Vitamin-Falle

B12-Mangel durch PPI & Metformin

Anzeige | WÖRWAG Pharma GmbH & Co. KG
Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Abb. 1: Potenzielle Schäden durch eine Influenza-Infektion an verschiedenen Organsystemen

© Springer Medizin Verlag

Impfen und Herzgesundheit

Mehr als nur Grippeschutz: Warum die Influenza-Impfung bei Menschen mit kardiovaskulären Erkrankungen so wichtig ist

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Sanofi-Aventis Deutschland GmbH, Frankfurt a. M.
Abb. 1: Mittlere Veränderung des DAS28-CRP bis Woche 52 gegenüber Ausgangswert (primärer Wirksamkeitsendpunkt)

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [2]

Anti-TNF-Therapie

Erstes Golimumab-Biosimilar erweitert Therapiespielräume bei RA, PsA, axSpA und pJIA

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Advanz Pharma GmbH, München
Zielgerichtete Interleukin-23p19-Inhibition

© Oleh / stock.adobe.com

Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen

Zielgerichtete Interleukin-23p19-Inhibition

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Lilly Deutschland GmbH, Bad Homburg v.d.H.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Autopsiestudie

So häufig wird der Krebs erst nach dem Tod erkannt

Lesetipps
Schulterschmerzen? Im höheren Alter ist die Polymyalgia rheumatica nach der Rheumatoiden Arthritis die häufigste entzündlich-rheumatische Erkrankung. (Symbolbild mit Fotomodellen)

© peopleimages.com / stock.adobe.com

Praxistipps

Schulterschmerzen: Die vertrackte, ärztliche Spurensuche