China

Fast 6000 medizinische Kräfte nach Hubei entsandt

In der chinesischen Provinz Hubei gibt es immer mehr Menschen, die sich mit dem neuartigen Coronavirus 2019-nCoV infiziert haben. Um sie behandeln zu können, schickt Peking rund 6000 Ärzte und Pflegekräfte in die Region.

Veröffentlicht:
Mitglieder des medizinischen Teams des chinesischen Militärs, die für das Wuhan Jinyintan Krankenhaus im Einsatz sind, bereiten ein Krankenhauszimmer vor.

Mitglieder des medizinischen Teams des chinesischen Militärs, die für das Wuhan Jinyintan Krankenhaus im Einsatz sind, bereiten ein Krankenhauszimmer vor.

© Cheng Min/XinHua/dpa

Peking. China verlegt für die Behandlung der Menschen, die an der vom neuen Coronavirus 2019-nCoV ausgelösten Lungenkrankheit erkrankt sind, verstärkt Ärzte nach Zentralchina.

Fast 6000 Mediziner und Pflegekräfte aus ganz China sind in die schwer betroffene Provinz Hubei entsandt worden, berichten chinesische Medien.

Wie die Gesundheitskommission nach Angaben der Nachrichtenagentur Xinhua am Dienstag in Peking mitteilte, sind mehr als 4100 Ärzte und Pfleger bereits vor Ort und hätten die Arbeit aufgenommen. Weitere 1800 dürften demnach bis zum Abend eintreffen, um das medizinische Personal in den völlig überforderten Krankenhäusern zu unterstützen.

Wie bereiten Sie sich in der Praxis auf mögliche 2019-nCoV-Infektionen vor?

Schreiben Sie uns gerne auch mehr unter gp@springer.com
8%
8%
Wir haben einen extra Infektionsraum und Einmalkittel.
22%
22%
Übliche Hygienemaßnahmen wurden nochmals intensiviert.
24%
24%
Im Verdachtsfall erfolgt direkt die Klinikeinweisung.
46%
46%
Es wurde noch nichts vorgenommen.

Mehr als 2700 Infektionen sind allein in der 58 Millionen Einwohner zählenden Provinz bestätigt, deren Hauptstadt die schwer betroffene Elf-Millionen-Metropole Wuhan ist. 100 Menschen seien allein in Hubei gestorben.

Wie die lokalen Gesundheitsbehörden ferner berichteten, werden 2567 infizierte Patienten stationär behandelt. In den Kliniken der Provinz hätten sich allein am Montag fast 32.000 Fieberpatienten gemeldet.

Über 4600 Fälle allein in China

In ganz China sind nach Angaben der Nationalen Gesundheitskommission über 4600 Erkrankungsfälle bestätigt (siehe nachfolgende Grafik). 106 Menschen sind gestorben, die meisten davon waren ältere Patienten mit schweren Vorerkrankungen.

An dieser Stelle finden Sie Inhalte aus Datawrapper Um mit Inhalten aus Datawrapper zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir Ihre Zustimmung. Ich bin damit einverstanden, dass mir Inhalte aus Sozialen Netzwerken und von anderen Anbietern angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät notwendig. Weitere Information dazu finden Sie hier.

Die Gesamtzahl der weltweit bekannten Erkrankungen ist auf mehr als 4600 gestiegen (siehe nachfolgende Tabelle).

Neu hinzu kam Deutschland, wo ein erster Fall gemeldet wurde. Ein Mann aus dem Landkreis Starnberg sei mit dem Erreger 2019-nCoV infiziert, gab das bayerische Gesundheitsministerium bekannt. (dpa/ths)

An dieser Stelle finden Sie Inhalte aus Datawrapper Um mit Inhalten aus Datawrapper zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir Ihre Zustimmung. Ich bin damit einverstanden, dass mir Inhalte aus Sozialen Netzwerken und von anderen Anbietern angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät notwendig. Weitere Information dazu finden Sie hier.

Lesen Sie dazu auch:
Mehr zum Thema

Bund-Länder-Beschluss

Lauterbach muss jetzt nationale Teststrategie überarbeiten

Kommentar zur Corona-Impfung

Boostern lohnt sich, auch gegen Omikron!

Das könnte Sie auch interessieren
Die Chancen der Vitamin-C-Hochdosis-Therapie nutzen

© Pascoe Naturmedizin

Vitamin-C-Therapie

Die Chancen der Vitamin-C-Hochdosis-Therapie nutzen

Anzeige | Pascoe Naturmedizin
Dr. Claudia Vollbracht

© [M] Privat; Christoph Burgstedt / Getty Images / iStock

„ÄrzteTag extra“-Podcast

Appell zur adjuvanten Vitamin-C-Therapie bei Krebs

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Pascoe
Mit Vitamin C gegen schwere Langzeitfolgen

© designer491 / Getty Images / iStockphoto

Long-COVID

Mit Vitamin C gegen schwere Langzeitfolgen

Anzeige | Pascoe Naturmedizin
Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden »Kostenlos registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Olaf Scholz ist von der Entscheidung Bayerns, die 2G-Plus-Regel in der Gastronomie nicht umzusetzen, etwas angefressen.

© dpa

Update

Bund-Länder-Beschluss

Lauterbach muss jetzt nationale Teststrategie überarbeiten