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Fitte Embryonen mit Gen-Analyse erkennbar

CLAYTON (ple). Mit einer Gen-Analyse gelingt es offenbar, nach einer In-vitro-Fertilisation jene Embryonen zu identifizieren, bei denen die Chance am größten ist, dass sie sich erfolgreich im Uterus einnisten.

Veröffentlicht:

Den umfangreichen Gen-Test haben australische Reproduktionsmediziner um Dr. Alan Trounson aus Clayton entwickelt. Analysiert wurden 24 Gene. Dazu wurden zum einen bis zu 20 Zellen des Trophektoderms der sich entwickelnden Embryonen vor der Implantation verwendet, zum anderen Zellen des Nabelschnurblutes oder der Mundschleimhaut der Neugeborenen.

Nach Angaben der Wissenschaftler haben 48 Frauen an der Studie teilgenommen (Human Reproduction online). Nach der In-vitro-Fertilisation (IVF) wurden ihnen bis zu drei Blastozysten in die Gebärmutter übertragen. 25 Frauen wurden schwanger und brachten 35 Kinder zur Welt. Die Studie dauert noch an.

Die bisherige Gen-Analyse hat ergeben, dass jene Gene, die die erfolgreiche Einnistung und Embryonalentwicklung gewährleisten, die Zelladhäsion, die Zellkommunikation, den Zellstoffwechsel und die Reaktion der Zellen auf äußere Stimuli beeinflussen. Nach Ansicht von Dr. Gayle Jones aus der Arbeitsgruppe von Trounson lässt sich die Gen-Analyse weiter verfeinern. Sie werde die In-vitro-Fertilisation revolutionieren, weil sie helfe, Mehrlingsschwangerschaften und Komplikationen zu vermeiden.

Die Publikation kann abgerufen werden unter der Adresse humrep.oxfordjournals.org/cgi/reprint/den123

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