Geeigneter Inhalator ist für Asthma-Therapie entscheidend

MÜNCHEN (wst). Wichtig für die Asthma-Therapie ist die Verordnung geeigneter Medikamente - doch nicht nur: Mindestens genauso wichtig ist auch die Wahl eines geeigneten Inhalationsgerätes und eine gute Schulung der Patienten.

Veröffentlicht:

Das beste Medikament tauge wenig, wenn es in unzureichender Dosierung in der Lunge oder in zu großen Mengen im Körper ankomme. Daran hat Professor Peter J. Barnes vom National Heart and Lung Institute in London auf einer Veranstaltung des Unternehmens Meda Pharma in München erinnert. Eine Verbesserung der Asthmatherapie sei in absehbarer Zeit vor allem durch eine konsequente und breite Umsetzung der Diagnostik- und Therapieleitlinien sowie durch gute Inhalatoren zu erwarten.

Auf die große Bedeutung individuell passender Inhaliergeräte für die Asthmatherapie machten auch Professor Graham Crompton aus Edinburgh und Professor Christian Virchow aus Rostock aufmerksam: Jeder Kollege, der eine inhalative Therapie verordne, müsse durch Schulung und Vorführungen sicherstellen, daß die Patienten das jeweils ausgewählte Gerät auch wirklich beherrschen. Seien mehrere inhalative Medikamente erforderlich, sollten möglichst Fixkombinationen oder Geräte verordnet werden, die ähnlich bedient werden, so die Kollegen.

Als einfach zu bedienenden Inhalator stellten die Pneumologen den atemzuggesteuerten Trockenpulverinhalator Novolizer® vor. Er garantiere eine überdurchschnittlich hohe Deposition der Wirkstoffe in der Lunge. Das wiederbefüllbare, relativ kleine Gerät wird mit 200 Einzeldosen Budesonid (Novopulmon®) oder Salbutamol (Ventilastin®) und 60 Einzeldosen Formoterol (Formatris®) angeboten.

Zur Freisetzung des Wirkstoffs genügt ein Atemzugvolumen von 35 Litern pro Minute, das von den meisten Patienten problemlos erreicht wird. War die Inhalation korrekt, so erhalten die Patienten eine Rückmeldung in Form eines optischen, eines akustischen und eines gustatorischen Signals. Damit wird ausgeschlossen, daß die freigesetzten Wirkstoffmengen durch falsche Handhabung variieren.

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Einnahme von Säureblockern

Vorsicht vor langfristiger Verordnung von Protononpumpeninhibitoren

Kommentare
* Hinweis zu unseren Content-Partnern
Dieser Content Hub enthält Informationen des Unternehmens über eigene Produkte und Leistungen. Die Inhalte werden verantwortlich von den Unternehmen eingestellt und geben deren Meinung über die Eigenschaften der erläuterten Produkte und Services wieder. Für den Inhalt übernehmen die jeweiligen Unternehmen die vollständige Verantwortung.
Sonderberichte zum Thema
Abb. 1: Potenzielle Schäden durch eine Influenza-Infektion an verschiedenen Organsystemen

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [3, 17–19]

Impfen und Herzgesundheit

Mehr als nur Grippeschutz: Warum die Influenza-Impfung bei Menschen mit kardiovaskulären Erkrankungen so wichtig ist

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Sanofi-Aventis Deutschland GmbH, Frankfurt a. M.
Zielgerichtete Interleukin-23p19-Inhibition

© Oleh / stock.adobe.com

Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen

Zielgerichtete Interleukin-23p19-Inhibition

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Lilly Deutschland GmbH, Bad Homburg v.d.H.
Abb. 2: ADA und nAb unter AVT05 und Referenz-Golimumab bis Woche 16

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [3]

Colitis ulcerosa

Das erste Golimumab-Biosimilar erweitert die Therapieoption bei entzündlichen Erkrankungen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Advanz Pharma GmbH, München
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

RCTs und Real-World-Evidenz

Wie gut die RSV-Impfung bei Erwachsenen wirkt – und ankommt

Gesetzliche Unfallversicherung

Arbeitsunfall: Was bei der Schmerzversorgung gilt

Frauenärztin und Aufklärerin auf Instagram

Dr. Annika Schauer: Gynfluencerin und Wies’n-Kellnerin

Lesetipps
Ärztin im Gespräch mit einem Patienten

© Robert Kneschke / stock.adobe.com

Tipps für den Reha-Antrag

Vorsorge oder Reha: Was es für die Genehmigung durch die Kostenträger braucht