DISC1

Genetische Grundlage für psychische Erkrankungen

Veröffentlicht: 05.05.2015, 16:13 Uhr

FREIBURG. Wie hängt verminderte Gehirnaktivität mit psychischen Erkrankungen zusammen?

Die Freiburger Neurowissenschaftlerin Professor Marlene Bartos und die Molekularmediziner Dr. Jonas-Frederic Sauer und Dr. Michael Strüber haben herausgefunden, dass das Gen "Disrupted-in-schizophrenia 1" (DISC1) den Informationsaustausch zwischen Nervenzellen schwächt (eLife 2015; online 3. März), teilt die Universität Freiburg mit.

Das Team gehe davon aus, dass diese verminderte Kommunikation zwischen Nervenzellen ein Auslöser für psychische Erkrankungen wie Depressionen oder Schizophrenie sein kann. Die Forschungsergebnisse könnten als Grundlage für neue Medikamente und Therapiemöglichkeiten dienen. (eb)

Mehr zum Thema

EU-Zulassung empfohlen

Positives Signal für Ozanimod als MS-Arznei

Bürgerbefragung

Mehrheit weiß um Gesundheitsrisiko von E-Zigaretten

Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Newsletter bestellen »

Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte, Medizinstudenten, MFA und weitere Personengruppen viele Vorteile.

Die Anmeldung ist mit wenigen Klicks erledigt.

Jetzt anmelden / registrieren »

Top-Meldungen
Die Erkenntnisse aus der Coronavirus-Studie in Heinsberg

Infektionsrate, Letalität und Co

Die Erkenntnisse aus der Coronavirus-Studie in Heinsberg

Telefonkonsultation muss Ausnahme bleiben

KBV-Chef Gassen

Telefonkonsultation muss Ausnahme bleiben

Existenzsorgen bei Laborärzten

Weniger Aufträge durch Corona

Existenzsorgen bei Laborärzten

Diese Website verwendet Cookies. Weitere Informationen zu Cookies und und insbesondere dazu, wie Sie deren Verwendung widersprechen können, finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.  Verstanden