Herz-Gefäßkrankheiten

Gerät für die Oxymetrie im Gehirn

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HAMBURG (grue). Mit der Cerebraloxymetrie lässt sich intraoperativ die Sauerstoffsättigung im Gehirn erfassen. Dadurch sinkt das Risiko für Hirnschäden nach Operationen, bei denen eine Herz-Lungen-Maschine verwendet wird.

Über zwei Sensoren auf der Stirn der Patienten wird der zerebrale Sauerstoffgehalt gemessen. Sie senden schwaches Infrarotlicht durch die Schädeldecke. Die Intensität des von den Erythrozyten reflektierten Lichtes korreliert mit der Sauerstoffsättigung. Sie kann in Echtzeit an einem Monitor abgelesen werden. Das Gerät funktioniert wie ein Echolot. Es gilt als völlig ungefährlich. Nach Angaben von Aktion Meditech kann damit das Risiko für Hirnschäden bei Bypass-Operationen am Herzen von zwölf auf zwei Prozent gesenkt werden. Patienten sollten sich deshalb vor größeren gefäßchirurgischen Eingriffen erkundigen, ob ihre Klinik bereits mit dem Verfahren arbeitet.

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